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OpenOffice 4.0 bringt Seitenleiste und fixt 500 Bugs

24.07.2013 | 06:55 Uhr |

Version 4.0 ist das größte Update von OpenOffice, seitdem es nicht mehr von Oracle gepflegt wird. Die Entwickler haben 500 Bugs beseitigt, die Darstellung von Grafiken verbessert und eine Seitenleiste eingeführt.

OpenOffice bekommt sein größtes Update seitdem das Gratis-Büroprogramm nicht mehr von Oracle gepflegt wird und von "OpenOffice.org" in "Apache OpenOffice" unbenannt wurde: OpenOffice 4.0. Die neue Version enthält unter anderem eine neue Seitenleiste, die besonders für moderne Widescreen-Bildschirme prädestiniert sei. Am rechten Rand finden Sie nun viele kontextsensitive Werkzeuge zur Text-Auswahl. Diverse davon wurden von IBM Lotus Symphony übernommen. Die Weiterentwicklung von Symphony ist von IBM zugunsten von Apache OpenOffice eingestellt worden. Die Seitenleiste dürfen Sie weitgehend nach Ihrem Geschmack positionieren und anpassen.

Daneben gibt es viele kleinere Verbesserungen - ein Großteil betrifft den Export nach Microsoft Word oder Excel. Beispielsweise soll nun die Höhe von Kuchendiagrammen beim Export korrekt erhalten bleiben. In Version 3.4.1 von OpenOffice wurde aus dem Blechkuchen eher eine Torte. Vom Export unabhängig wurde die Farbpalette überarbeitet, so dass Farben nun schneller zu finden sein sollen. Ferner hat Apache die Druckvorschau verfeinert: Dank Anti-Aliasing verschwinden störende Treppchen und Kanten in der Vorschau bei Grafiken. Deutlich schicker sehen in OpenOffice 4.0 nun konvertierte Bitmap-Grafiken aus. Diese können nun transparent sein und profitieren ebenfalls vom Anti-Aliasing.

Außerdem haben die Entwickler beinahe 500 Bugs beseitigt. Die sehr umfangreiche und bebilderte Liste mit den Neuerungen finden Sie im Wiki von Apache .

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