Mit Blink und V8

Opera 15 ist da

03.07.2013 | 10:19 Uhr | Florian Kurzmaier

Das norwegische Softwarehaus Opera hat heute den Release der ersten stabilen Version von Opera 15 bekannt gegeben – und verabschiedet sich von der alten Presto-Engine und dem integrierten Mail-Client.

Nachdem vor einigen Wochen die erste Beta-Version des erstmals auf Googles Blink-Rendering-Engine setzenden Browsers Opera Next veröffentlicht wurde, kommt heute die fertige Version Opera 15 auf den Markt. Und schon auf den ersten Blick fällt auf, dass Opera sich von seinem alten und bewährten Design verabschiedet hat, um künftig auf Googles Technologien zu setzten. Denn: Anders als bisher kommen keine Eigenentwicklungen wie Presto mehr zum Einsatz, sondern Googles freier Chromium-Code und die Renderengine Blink. Außerdem hat Opera – nicht zu jedermanns vollster Zufriedenheit – die bisher integrierte Mail-Lösung in eine eigene App ausgegliedert.

So hat Opera beispielsweise das Such und Adressfeld zusammengelegt und neben sehr stark an Googles Chrome erinnernden optischen Veränderungen auch Verbesserungen bei der Zusammenstellung von Favoriten und Nachrichten eingebaut. Die Schnellwahl, die etwas an Safaris Top Seiten erinnert, liefert schnellen Zugriff auf die am häufigsten besuchten Seiten. Mit der Stash-Funktion dagegen können besuchte Webseiten zum späteren Lesen gespeichert und nach Themen gruppiert werden. Schließlich dient noch das neue Feature "Discover" als Sammelpunkt für Newsfeeds im Opera-Browser.

Die neueste Version des Opera-Browsers kann auf der Herstellerseite geladen werden, genauso übrigens wie die jetzt ausgegliederte Opera-Mail-Applikation .

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