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Opera Mail als Stand-Alone-Version veröffentlicht

18.06.2013 | 09:41 Uhr |

Opera hat die Trennung vollzogen: Der bislang in Operas gleichnamigen Browser integrierte Mail-Client steht jetzt für sich – und das gefällt nicht allen Nutzern.

Vor einigen Wochen hat Opera bereits Version 15 seines Browsers angekündigt und eine erste Beta-Version vorgestellt – basierend auf Googles Chromium-Code und den entsprechenden Ähnlichkeiten zu Googles Browser Chrome.

Mit der Umstellung von Opera auf Google-Technologie geht auch die Trennung von Browser und Mail-Client einher – bisher eines der wenigen Alleinstellungsmerkmale von Opera. Mit Opera Next gehört dies jedoch der Vergangenheit an, denn das bisher integrierte Mailprogramm ist jetzt ein eigenständiges Programm – Opera Mail. Benutzer bisheriger Opera-Versionen wird die "neue" Mail-App aber angenehm vertraut vorkommen, denn Opera hat schlicht das "alte" Mali-Modul M2 ausgegliedert und in eine eigene App gepackt. Opera Mail macht dabei wie schon das M2-Mail-Modul einen äußerst aufgeräumten Eindruck und profitiert vor allem von erhöhter Übersichtlichkeit durch Mail-Tabs. Neben der Unterstützung für alle gängigen Mail-Account-Typen (POP, IMAP, Exchange) bietet Opera Mail auch eine Funktion für RSS-Feeds – angesichts des Endes von Google Reader eine sinnvolle Ergänzung.

Warum Opera die schlichte, angehen zu handhabende Mail-Applikation aus dem Browser herausgenommen und eine eigen App gesteckt hat, erschließt sich nicht wirklich – in den Foren von Opera tobt bereits ein kleiner "Shitstorm" gegen die Macher . Schon die Umstellung auf das Chrome-ähnliche Layout und die neue Google-Engine Blink hatte nicht bei allen Opera-Nutzern Gegenliebe geweckt. Unter dem Strich bietet Opera Mail aber die gewohnt gute Qualität in einer aufgeräumten Oberfläche.

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