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Oppenheimer rätselt über Halo-Effekt

28.02.2005 | 13:43 Uhr |

Apple-Finanzchef Peter Oppenheimer hat auf dem Goldmannn Sachs Technology Investment Symposium vergangene Woche in Phoenix, Arizona den von Analysten vorhergesagten Halo-Effekt aus Sicht Apples beleuchtet.

Der iPod soll Windows-Anwender dazu bewegen, auf das Mac-System umzusteigen, Analysten rechnen daher mit einem signifikanten Anstieg von Apples Anteil im Computermarkt. Trotz guter Geschäfte ist dieser bisher ausgeblieben, Apple meint aber eine Marktbewegung in diese Richtung zu spüren. In den Apple Stores würden zu runde vierzig Prozent Neukunden Rechner kaufen, auch immer mehr Schulen und Universitäten würden ihre Schüler, Studenten und Lehrer mit iBooks und Powerbooks ausstatten.

Den Halo-Effekt kräftig unterstützen soll der Mac Mini. Oppenheimer räumte ein, dass die Apple-Kundschaft schon seit "geraumer Zeit" einen kostengünstigen Mac gefordert habe, im letzten Jahr verkauften sich drei von vier Desktoprechnern im Preissegment unter 800 Dollar. Die Marge für den Mac Mini sei die gleiche wie für den eMac und liege unterhalb des Unternehmensdurchschnitts von derzeit rund 27 Prozent. Eine Neuauflage der Clones werde es laut Oppenheimer nicht geben, "wir sind zufrieden mit unserer Wachstumsrate", Apple werde daher Mac-OS X nicht in Lizenz geben.

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