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Optimus Maximus: Mini-Bildschirm in jeder Taste

10.01.2008 | 10:02 Uhr

Am Anfang stand eine Skizze, es folgten Beschreibungen, Absichtserklärungen, Enttäuschungen - und jetzt kommt Optimus Maximus wirklich auf den Markt. Der russische Hersteller stellt die fertige Tastatur, in deren Tasten Mini-OLED-Displays stecken, auf der CES in Las Vegas vor. Auch wenn der Treiber noch nicht ganz fertig ist, sollen erste Käufer schon in zwei Wochen beliefert werden. Je nachdem, was sie für eine Anwendung öffnen, verändert sich das Aussehen der einzelnen Tasten.

Engadget hat Optimus Maximus an einen iMac angeschlossen und die Redakteurin Veronica Belmont zeigt, wie das Gerät am Mac funktioniert und wie es sich über die mitgelieferte Software konfigurieren lässt. Die Displays in jeder Taste lösen 48 auf 48 Bildpunkte auf und lassen sich individuell mit Icons, auch mit selbst entworfenen, belegen. Falls eine einzelne Taste kaputt geht, ist auch das kein Problem: Sie lässt sich leicht abziehen und gegen eine neue austauschen.

Umgerechnet knapp unter 400 Euro kostet das aktuelle Modell, das mit 53 Zentimeter Breite bereits wegen seiner Größe recht prominent auf dem Schreibtisch wirken dürfte. Eine billigere Version, bei der nur ein Teil der Tasten ihr Äußeres ändern können, ist geplant. Bei Bedarf ließe sich dann jede einzelne Standard-Taste gegen ein OLED austauschen.

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