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Nancy Heinen vergleicht sich mit SEC im Optionsskandal

15.08.2008 | 12:36 Uhr |

Mit dem Vergleich, den Apples ehemalige Chefjuristin Nancy Heinen mit der US-Börsenaufsicht SEC geschlossen hat, ist der Skandal um Rückdatierte Aktienoptionen für Apple-Manager endgültig ad acta gelegt.

Wie die Site Marketwatch berichtet , einigte sich Heinen mit den Behörden und akzeptierte eine Strafzahlung in Höhe von 2,2 Millionen US-Dollar. Zudem darf Heinen für fünf Jahre keine leitenden Positionen in Unternehmen einnehmen und drei Jahre lang kein Wirtschaftsrecht betreiben. Ein Schuldeingeständnis ist mit dem Vergleich nicht verbunden. Die SEC hatte Heinen vorgeworfen, Aktienoptionen mit Hilfe gefälschter Aufsichtsratsbeschlüsse illegal auf ein früheres Datum zurückgesetzt zu haben oder bei dieser Maßnahme aktiv beteiligt gewesen zu sein. Ähnliche Vorwürfe hatte die Aufsicht gegen den in Ruhestand gegangenen früheren Apple-CFO Fred Anderson erhoben, der sich gegen eine Strafzahlung von 3,5 Millionen US-Dollar schon im April 2007 mit der SEC verglichen hatte. Ermittlungen gegen Aple-Chef Steve Jobs hatte die SEC eingestellt.

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