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Optionsskandal um Apple schwelt weiter

19.12.2007 | 12:55 Uhr |

Einer der größten Rentenfonds der USA hat sich entschieden, trotz einer Gerichtsentscheidung im letzten Monat die Anklage aufrecht zu erhalten und auf ein Gerichtsverfahren zu bestehen.

Die Anklage fordert Schadensersatz für finanzielle Nachteile, die dem Rentenfond der Angestellten der Stadt New York durch Unregelmäßigkeiten und Falschinformationen bei Apples Handhabung von Aktienoptionen Mitte 2006 entstanden sind. Nach Bekanntgabe der Unregelmäßigkeiten fiel die Apple Aktie um über 14 Prozent.

Richter Jeremy Fogel urteilte im November, dass durch das Fiasko kein Schaden entstand, da die Apple Aktien anschließend zu neuen Höchstwerten stiegen. Dennoch will der Rentenfond die Anklage weiter verfolgen. The New York Sun berichtet, dass die Anhörung, ob Fogel das Gerichtsverfahren zulässt, im Januar 2008 stattfinden wird.

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