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Orderbird: iPad als Kassensystem

16.10.2013 | 09:39 Uhr |

Immer mehr Gastronomiebetriebe setzen auf das iPad. In München sind zwei neue bekannte Lokalitäten auf den Geschmack gekommen.

Das iPad kommt auch in der Gastronomie immer mehr zum Einsatz. Im Hamburger Braugasthaus "Altes Mädchen" im Schanzenviertel können beispielsweise die Kellner mit der Software Gastrofix Bestellungen aufnehmen und kassieren. Orderbird   ist eine weitere, interessante Gastrolösung. Rund 1.500 Kunden nutzen laut Hersteller bereits das System und nehmen Bestellungen und Rechnungen per iPad entegen - dazu gehören auch der Löwenbräu-Keller in München und das P1 in der bayerischen Landeshauptstadt. 

Auf Basis der  Orderbird-App können Gastronomen Artikel und Preise in der Speisekarte ändern, Tische und Kellner verwalten, Rechnungen splitten und Bestellungen an die Küche senden. Rabattaktionen und Stornierungen werden ebenfalls unterstützt.  Die Anwendung unterstützt verschiedene Formate wie DATEV, GDPdU, Z-Bericht, CSV, PDF oder Excel, so dass die Berichte auf verschiedenste Art und Weise exportiert werden können.

© Orderbird

Das Starterpaket   ist ab 1000 Euro erhältlich. Dieses enthält die Software, einen Drucker, Router sowie Schulungen und Konfigurationsmaßnahmen. Die Orderbird-App gibt es kostenlos im AppStore. Das Kartenlesegerät für EC- und Kreditkarten lässt sich ganz einfach an den Kopfhörer-Anschluss des iPads anbringen, so dass die Gäste nicht unbedingt mit Bargeld zahlen müssen.

Eine weitere Besonderheit: Mit Orderbird EAT kann das Restaurant eine Tageskarte online stellen, über die die Gäste vorab ihre Speise per Smartphone bestellen können.

© Orderbird

Die Lösung funktioniert auch offline, für die Synchronisation der einzelnen Bestellungen und Berichte muss jedoch eine Internetverbindung zur Verfügung stehen. Da bei großen Datenmengen die Synchronisation etwas länger dauern, empfiehlt der Hersteller, das Update in regelmäßigen Abständen durchzuführen. Orderbird unterstützt übrigens auch mehrere Drucker gleichzeitig, so dass Bestellungen an die Bar und in die Küche gesendet werden können.

Die Übertragung ist SSL-verschlüsselt. Sämtliche Daten liegen in Deutschland auf den Servern von Rechenzentren und werden dort für zehn Jahre vorschriftsmäßig archiviert.

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