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Orientierung mit Schwächen

17.01.2008 | 12:57 Uhr |

Mit der neuen Firmware 1.1.3. kann Google Maps auf dem iPhone erstmals auch die Position des Nutzers anzeigen. Macwelt.de prüft die Positionsbestimmung in einem Kurztest und stellt einige Schwächen fest.

Nach Installation der neuen Firmware 1.1.3 beherrscht das iPhone die Ortsbestimmung per Mobilfunk, eine Positionsbestimmung, die ohne GPS funktioniert. Google nennt diese Funktion auch „Mein Standort“ und stellt diesen Dienst Handy-Nutzern kostenlos zur Verfügung. Wählt sich ein Handy in ein Funknetz ein, befindet es sich nämlich im Bereich von drei Funkzellen, die ihre jeweilige ID übermitteln. Bekannt ist dieses Prinzip vielleicht aus Filmen wie Ronin. Google Maps übermittelt diese Informationen an Google und zeigt dem Nutzer eine ungefähre Ortsbestimmung an.

Damit dies auf dem iPhone funktioniert, enthielt die neue Firmware eine neue Version des von Google Maps. Die Bedienung ist sehr einfach: Man klickt in Google Maps auf ein kleines Fadenkreuzsymbol und die Software versucht die Position des Handys zu bestimmen. Nach einigen Sekunden erhält man eine Rückmeldung, bei schlechtem Empfang bekamen wir allerdings einige Male nur Fehlermeldungen.

„Sie sind irgendwo hier im Umkreis von zwei Kilometern“

Auf den ersten Blick wirkt das Ergebnis vielleicht etwas enttäuschend: Bei unseren ersten Versuchen in München wurde uns ein Kreis mit einem Durchmesser von zwei Kilometern angezeigt, der exakte Standort soll sich in der Mitte des Kreises befinden. Im Vergleich zu einem echten GPS ein sehr ungenaues Ergebnis. Bei Versionen für andere Handys zeigt Googles Programm noch einen zweiten, kleineren Kreis an, der den Standort näher bestimmen soll. Auf diese Funktion hat Google (oder Apple?) bei der iPhone-Version aber verzichtet.

Tipp: Klickt man beim iPhone nach der Ortsbestimmung auf das Augensymbol, kann man eine Stecknadel in die Mitte des Kreises setzen, was die folgende Orientierung erleichtert.

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