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Microsoft vergisst Outlook-Adressen zu reservieren

03.08.2012 | 11:21 Uhr |

Offensichtlich hat Microsoft wichtige Mail-Adressen seines neuen Webmail-Dienstes Outlook.com nicht reserviert. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Mails von donotreply@outlook.com oder gates@outlook.com erhalten!

Unter großer Beachtung in den Medien hat Microsoft vor kurzem seinen neuen Webmail-Dienst Outlook.com gestartet . Der Mail-Dienst ist kostenlos und übernimmt beliebte Funktionen des Vorgängers Hotmail . Er bietet viel Speicher (5 GB) und plant viele neue Funktionen wie die Integration von Skype. Aber eines hat Microsoft offensichtlich vergessen: Sich wichtige Mail-Adressen wie steveballmer@outlook.com zu reservieren. Das schreibt theverge.com und verweist auf einen eigens eingerichteten Tumblr-Blog , auf dem zwei Spaßvögel mit den Mail-Adressen ballmer@outlook.com und gates@outlook.com über Strategien für Microsofts Zune diskutieren. Von Sergey Brin (sbrin@outlook.com) – sehr wahrscheinlich ebenfalls ein Fake – bekam der angebliche Ballmer eine Schmäh-Mail.

Andere registrierte Mail-Adressen wie good@outlook.com oder outlookatoutlookdotcom@outlook.com sind eher harmloser Natur. Weniger harmlos: Ein Twitter-User habe sich aber donotreply@outlook.com sichern können. In seinem Tweet freut er sich schon auf den Spam, den er bekommen wird. Allerdings ist nicht nur Spaß im Web sondern auch Ernsthafteres – wie ein Betrugsversuch mit der scheinbar offiziellen Mail-Adresse vorstellbar. Gut möglich also, dass Microsoft einige Mail-Adressen im Nachhinein wieder zurückfordert. Zumal in den offiziellen Nutzungsbedingungen von Outlook.com steht: „Sie dürfen den Service nicht auf eine Art und Weise nutzen, so dass Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Personen oder anderen Unternehmen vorsätzlich Schaden zufügen.“

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