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PC-Grafikkarten flashen - Teil 1: Nvidia

11.08.2004 | 15:29 Uhr |

Cube-Informationen

Cube-Besitzer müssen in Ermangelung eines PCI-Busses für eine zweite Grafikkarte ATI-Karten entweder blind flashen (wovon abgeraten wird) oder dies auf einem Mac-OS-9-fähigen Mac mit PCI-Bus beziehungsweise einem PC erledigen. Für Nvidia-Karten ist generell ein PC empfohlen.

In den Cube passen nur Karten, die eine gewisse Länge und Höhe nicht überschreiten, was die Auswahl stark einschränkt. Die maximale Länge ist etwa 176 Millimeter, die maximale Höhe 85 Millimeter, gemessen von den jeweiligen Ecken der Leiterplatte (ohne AGP-Stecker).

Da der Cube eine eigens gefertigte Blende für die Grafikkarte hat und geflashte PC-Karten fast nie die Stecker an derselben Stelle haben wie die Original-Rage128 muss man sich hierbei selbst behelfen wenn man die Blende nicht weglassen will. Am populärsten ist es, die Originalblende der Grafikkarte zu biegen, zu beschneiden und zu bohren bis sie in den Cube passt.

Im Folgenden zusätzliche Informationen über die jeweiligen Karten bezugnehmend auf ihre Eignung für Cubes:

Geforce 2 MX

Da sie meist sehr klein ist (nur die 32 MB-Versionen) eignet sie sich gut für den Cube, man sollte dafür jedoch der meist lüfterlosen Karte einen kleinen Lüfter oder einen grossen Kühlkörper wie bei der Apple Built-to-order Version der Geforce 2MX spendieren. Denn der deutlich höhere Mac-Takt von 183 MHz für die GPU und 200 MHz für das RAM lässt die Karte sonst den Hitzetod im Cube sterben, zwei Hercules Prophets (im Original 175 MHz GPU, 183 MHz RAM) segneten so nach einigen Wochen Betrieb im Cube das Zeitliche. Versuche, mittels MBToolkit oder Hex-Editor durch Verändern des ROMs den Takt und damit die Temperatur zu senken waren erfolglos. Im G4-Tower funktionierte eine Hercules Prophet 2 MX jedoch monatelang ohne Lüfter problemlos.

Geforce 3

Cube-tauglich ist die Karte scheinbar nur in der Apple-Version, die ELSA Gladiac und die Hercules Prophet sind mit 181 mm Länge und passenden 84 mm Höhe ein paar Millimeter zu lang und die mit 168 mm Länge theoretisch passende ASUS V8200 ist etwa einen Zentimeter zu hoch (98 mm). Ganz selten sind Geforce 3-Karten, die in Länge und Höhe in den Cube passen, diese Karten sind durch eine starke optische Ähnlichkeit zur Original-Apple-Geforce3 erkennbar. Den Karten muss für die passende Länge der Teil rechts des senkrechten Speicher-Kühlkörpers fehlen, den beispielsweise die ELSA Gladiac 920 oder die Visiontek Geforce 3 haben. Ganz mutige Cube-User kürzen etwas zu lange Karten manuell um ein paar Millimeter oder feilen Ecken ab. Hierbei muss man allerdings extrem vorsichtig vorgehen, da sonst schnell eine Leiterbahn unterbrochen ist, was dann eventuell mit einer Kabelbrücke behoben werden kann. Die ASUS V8200 passt mittels Umsiedlung des VRM-Moduls (siehe unten) in den Cube.

VRM-Modul umsiedeln

Das Voltage-Regulator-Modul (auch DC/DC-Konverterboard genannt) kann mit viel Bastelei und einem Extra-Flachbandkabel an eine andere Stelle im Cube verfrachtet werden, was Platz macht für Grafikkarten, die höher als 84 Millimeter sind. Auf XLR8yourmac.com gibt es eine bebilderte Anleitung dazu.

So identifizieren Sie das Nvidia-Referenzdesign fü
Vergrößern So identifizieren Sie das Nvidia-Referenzdesign fü
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r Geforce 3

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