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PDA-Connectivity

10.11.2003 | 10:36 Uhr |

Für den Datentausch zwischen PDAs und Mac gibt es viele Möglichkeiten. Die Synchronisation kann über die Schnittstellen USB, Bluetooth oder WLAN erfolgen, als Software stehen iSync und Palm Desktop bereit.

Musterbeispiel Tungsten C

Wir haben das Zusammenspiel zwischen Mac und PDA mit dem Tungsten C von Palm Solutions getestet, dem aktuell leistungsfähigsten Palm OS-PDA. Der Tungsten C kommt mit der leistungsfähigen XScale-CPU (400 MHz) von Intel und integriertem WLAN 802.11b. Auch bei anderen Komponenten hat Palm Solutions aufgestockt: Der PDA verfügt über 64 MByte Speicher (Höchstgrenze vorher bei 32 MByte) und als erster Palm-PDA über ein transflektives Display (bisher reflektiv) mit einer Auflösung von 320x320 Pixel und 16-Bit Farbtiefe (65.536 Farben). Erweiterungen sind über einen Steckplatz für SD-Karten möglich.

Der Tungsten C richtet sich vor allem an Business-Anwender, die drahtlos Daten mit ihrem Unternehmens-Netz austauschen müssen, daher das integrierte WLAN 802.11b. Wie Sie im Artikel selbst lesen können, ist das Setup der WLAN-Verbindung sehr einfach; es sind nur drei Schritte beziehungsweise Klicks mit dem Stift notwendig.

Bemerkenswert ist auch die Software-Ausstattung. Der Tungsten C kommt mit dem verbesserten Betriebssystem Palm OS 5.2.1 und einer Reihe nützlicher Zusatzprogramme. Darunter befinden sich der Kinoma Video Player, Acrobat Reader, PhotoViewer Palm Photos, Mail-Client Versamail, die Office-Lösung Documents to Go sowie der Palm Webbrowser 2.0, der keinen Proxy-Server mehr benötigt.

PocketMac 3.0 - Hintertür zu den Pocket PCs

Wie schon mehrfach erwähnt, ist Microsofts PDA-Betriebssystem Pocket PC 2002 beziehungsweise die neue Version Windows Mobile 2003 nicht mit dem Mac kompatibel. Apple-User können daher die auf Multimedia ausgelegten Pocket PCs nicht einsetzen. Die bekanntesten PDAs mit dem MS-Betriebssystem sind die HP iPAQs, die Pocket PCs von Toshiba (e750, e740), Fujitsu-Siemens (Pocket LOOX), Dell (Axim X5) oder Yakumo (Delta 400).

Eine Hintertür öffnet die allerdings 70 US-Dollar teure Software Pocket Mac 3.0. Sie ermöglicht den Datenaustausch zwischen dem Mac und den Pocket PCs, benötigt aber Mac OS X 10.2.6. Eine Einschränkung gibt es allerdings: PocketMac 3.0 funktioniert nicht mit Pocket PCs, die per Passwort vor unberechtigtem Zugang geschützt sind, das heißt man muss den Passwortschutz erst ausschalten. Ob das im Sinne des Anwenders ist?


Bevor man endlich den Pocket PC mit dem Mac verbinden kann, ist noch einiges an Konfigurationsarbeit auf dem Computer und dem PDA leisten. Der Hersteller bietet dazu auf seiner Webseite www.pocketmac.net eine ausführliche Anleitung (PDF-Dokument) sowie weitere Informationen an.

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