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USB-Konsortium kritisiert Palm wegen iTunes-Verbindung

24.09.2009 | 11:38 Uhr |

Palm hat sich beim USB-Gremium über Apple Verhalten beschwert. Updates für iTunes haben mehrmals wieder verhindert, dass Palm iTunes als Musikbibliothek nutzen kann. Das USB-Konsortium stellt sich jedoch hinter Apple.

Im Katz-und-Maus-Spiel zwischen Palm und Apple um die Einbindung des Palm-Smartphones in iTunes hat derzeit Apple die Nase vorn. Zuletzt verhinderte das Update auf iTunes 9 , dass sich der Palm Pre mit einem Trick als iPod ausgibt und sich so via iTunes mit Mediadaten bestücken lässt. Palm hat dazu Apples Vendor-ID benutzt und sich nun bei den Hütern des USB-Standards, dem "USB Implementers Forum" über Apple beschwert, dass der Pre wieder ausgesperrt wurde.

Der Schuss ging jedoch nach hinten os, wie unsere Kollegen von Macworld berichten. Anstatt vom USB-IF Unterstützung zu bekommen, erntete Palm heftige Kritik seitens der Hüter des Standards. Palm habe nicht beweisen können, dass Apple seine USB-Vendor-ID unrechtmäßig verwende, zudem sei es streng verboten, eine solche ID derart zu nutzen, der Tatbestand des Spoofings sei damit erreicht. Palm müsse nun in den nächsten sieben Tagen seine Intention klar stellen - womöglich bleibt dem Hersteller nur der Weg zurück und dem Palm Pre iTunes verwehrt.

Das Smartphone Palm Pre soll Mitte Oktober auch in Deutschland auf den Markt kommen . Exklusiver Anbieter wird O2.

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