Palm Pre gegen iTunes
USB-Konsortium kritisiert Palm wegen iTunes-Verbindung
Palm hat sich beim USB-Gremium über Apple Verhalten beschwert. Updates für iTunes haben mehrmals wieder verhindert, dass Palm iTunes als Musikbibliothek nutzen kann. Das USB-Konsortium stellt sich jedoch hinter Apple.
Im Katz-und-Maus-Spiel zwischen Palm und Apple um die Einbindung des Palm-Smartphones in iTunes hat derzeit Apple die Nase vorn. Zuletzt verhinderte das Update auf iTunes 9, dass sich der Palm Pre mit einem Trick als iPod ausgibt und sich so via iTunes mit Mediadaten bestücken lässt. Palm hat dazu Apples Vendor-ID benutzt und sich nun bei den Hütern des USB-Standards, dem "USB Implementers Forum" über Apple beschwert, dass der Pre wieder ausgesperrt wurde.
Palm Pre
o2 will das Palm Pre hierzulande zum 4. Quartal (Weihnachtsgeschäft) exklusiv anbieten. Hier ein erster Vorgeschmack.
Das Palm Pre verfügt wie das Apple iPhone über einen kapazitiven Touchscreen mit der Auflösung von 480 mal 320 Pixel, verwendet jedoch mit 3,1 Zoll Bildschirmdiagonale ein etwas kleineres Display als sein Rivale (3,5 Zoll).
Eigenständiges bei der Hardware sind insbesondere die fast organische Form und die Volltastatur.
Ein weiteres (Noch-)Alleinstellungsmerkmal des Palm Pre ist das Induktionsladegerät Touchstone.
Die herausschiebbare Volltastatur ist in Sachen Druckpunkt und Größe der Tasten nicht auf dem neuesten Stand.
Auf der Rückseite dominiert neben der Kameralinse der große Monolautsprecher.
Bei der Kontaktliste verknüpft das Palm Pre sämtliche Kontaktmöglichkeiten mit einer Person.
Auf diese Weise kann man einem Kontakt verschiedene Telefonnummern und E-Mail-Accounts zuweisen.
Das Konzept wird beim Chat-Verlauf fortgeführt. So wird sämtliche Kommunikation angezeigt, unabhängig davon, ob es sich dabei um E-Mails, SMS, Instant Messaging oder neue Facebook-Einträge handelt.
Das Palm Pre erlaubt die Führung mehrerer Kalender, entsprechende Einträge lassen sich gesammelt oder separat anzeigen oder in andere Kalender übertragen.
Praktisch: Die verschiedenen Kalender lassen sich zentral verwalten.
Android lässt grüßen: Bei der Eingabe eines Suchbegriffs zeigt das Pre passende Ergebnisse aus allen Bereichen, etwa Kontakte, E-Mail etc. an. Wird das Wort nicht gefunden, bietet das Gerät an, die Suche im Web fortzusetzen.
über Ereignisse von im Hintergrund laufenden Anwendungen wird der Nutzer im sichtbaren unteren Bereich des Screen informiert.
Das Notification Panel zeigt unter anderem eine eingehende SMS oder E-Mail an.
Dank integriertem GPS eignet sich das Palm Pre auch als Navigationshilfe, zunächst allerdings nur via Google Maps.
Das Palm Pre kann auch zum Abspielen von Videos und MP3-Titeln verwendet werden, mit nur 8GB Speicher ist die Auswahl - insbesondere bei Filmtiteln - aber begrenzt.
Der Schuss ging jedoch nach hinten os, wie unsere Kollegen von Macworld berichten. Anstatt vom USB-IF Unterstützung zu bekommen, erntete Palm heftige Kritik seitens der Hüter des Standards. Palm habe nicht beweisen können, dass Apple seine USB-Vendor-ID unrechtmäßig verwende, zudem sei es streng verboten, eine solche ID derart zu nutzen, der Tatbestand des Spoofings sei damit erreicht. Palm müsse nun in den nächsten sieben Tagen seine Intention klar stellen - womöglich bleibt dem Hersteller nur der Weg zurück und dem Palm Pre iTunes verwehrt.
Das Smartphone Palm Pre soll Mitte Oktober auch in Deutschland auf den Markt kommen. Exklusiver Anbieter wird O2.




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