Palm schreibt rote Zahlen
Palm hat im vergangenen Quartal einen Verlust von 841.000 US-Dollar verbuchen müssen. Das Unternehmen macht den Preiskampf im Markt für Smartphones verantwortlich. Experten denken, dass auch die Euphorie um Apples iPhone die Bilanz verhagelt hat.
Laut einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) erzielte Palm im Vorjahresquartal noch einen Gewinn von 16,5 Millionen Dollar. Palm sieht Kampfpreise für seine Treo- und Centro-Modelle als Grund für das schlechte Quartalsergebnis. Man wolle dadurch jedoch die Präsenz am Markt ausbauen, so Finanzchef Andrew Brown.
Die Preissenkung des iPhones habe wenig Einfluss auf das Geschäftsergebnis gehabt, sagte Palm-Chef Ed Colligan. Für das laufende Quartal erwartet das Unternehmen einen Gewinn von sechs bis acht Cent je Aktie, der Umsatz soll bei 370 bis 380 Millionen Euro liegen.
Im Juni 2007 war der ehemalige Apple-Manager Jon Rubinstein zu Palm gewechselt. Analysten glauben, dass Rubinstein, der bei Apple für die iPod-Sparte verantwortlich war, bei der Entwicklung neuer Smartphone-Modelle helfen könnte.





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