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Palm will mit Preisnachlässen Absatz ankurbeln

03.02.2003 | 12:43 Uhr |

Palm, der weltgrößte Hersteller von Taschencomputern, will den Absatz seiner Geräte durch kräftige Preisnachlässe wieder ankurbeln. Von den Rabatten sollten vor allem Unternehmen und professionelle Anwender profitieren, teilte Palm am Montag in München mit. Der Markt für Taschencomputer war vergangenes Jahr weltweit zurückgegangen. Das kalifornische Unternehmen konnte sich jedoch ungeachtet eines Absatzrückgangs als Marktführer behaupten. Preissenkungen will das Unternehmen für die High-End-Modelle Tungsten T (von 597 auf 458 Euro) und Palm m515 (von 416 auf 343 Euro) vornehmen. Mit einem Preisnachlass von 296 auf 229 Euro für den m130 sollen zudem neue Nutzer für die digitalen «Organizer" gewonnen werden. "Wir sind davon überzeugt, dass wir (...) den Handheld-Markt 2003 beleben und neue Anwender gewinnen können», sagte Europa-Chef Vesey Chrichton. Der Palm-Online-Shop im Internet bietet die Geräte inzwischen noch günstiger an. Der Verkauf von Taschencomputern war im vergangenen Jahr nach Angaben des Marktforschungsinstituts Gartner Dataquest weltweit um 9,1 Prozent auf 12,1 Millionen Stück gesunken. Als Hauptgrund für den Nachfragerückgang machten die Marktforscher den weiterhin zögerlichen Einsatz der Geräte in Unternehmen aus. Mit einem Marktanteil von 36,8 Prozent (2001: 38,1 Prozent) und weltweit 4,4 Millionen verkauften Taschencomputern konnte sich der Branchen-Pionier Palm jedoch an der Spitze behaupten. Auf Platz zwei lag Hewlett-Packard mit 13,5 Prozent Marktanteil (2001: 16,9 Prozent), gefolgt von Sony mit 11 Prozent (2001: 3,8 Prozent). dpa

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