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Palm wirft Microsoft Blockadehaltung vor

03.04.2002 | 12:56 Uhr |

MÜNCHEN ( COMPUTERWOCHE ) - Im Kartellprozess gegen Microsoft hat Michael Mace, Chief Competitive Officer der Palm-Tochter PalmSource, neue Vorwürfe gegen den Softwaregiganten erhoben. Seiner Aussage zufolge hat Microsoft Palm den Zugang zum Visual Studio Integration Program (VSIP) erschwert, das Windows-orientierten Entwicklern ermöglicht, Programme für Palm-OS zu konvertieren. Obwohl VSIP eigentlich allen Herstellern offen stehen soll, habe Microsoft versucht, den Zugang zu dem Programm mit einer Teilnahme Palms an .Net zu verknüpfen. Das stellt aus Sicht von Palm eine beträchtliche wettbewerbliche Behinderung dar, denn es kann sich negativ auf die Interoperabilität von Windows-Programmen und Palm-Software auswirken. Erst nachdem bekannt geworden sei, dass Palm sich an der Klage gegen Microsoft beteiligt, habe die Gates-Company eingelenkt und den VSIP-Vertrag zugeschickt. (ave)

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