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Palms Vormachtstellung in Europa schwindet

11.05.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Glaubt man den Zahlen der britischen Marktforscher von Canalys, dann hat der Handheld-Weltmarktführer Palm im vergangenen Jahr in Europa merklich Federn lassen müssen. Zwar verkaufte die Company im ersten Quartal dieses Jahres auf dem alten Kontinent 347.000 Geräte, dies reichte aber "nur" noch für 41,3 Prozent Markanteil. Vor einem Jahr hatte Palm mit 52,1 Prozent noch die "absolute Mehrheit" vorweisen können.

Die Pocket-PC-Allianz kommt laut Canalys langsam, aber sicher in Schwung. Compaq verkaufte in den ersten drei Monaten des Jahres 100.000 "iPaqs" und kam damit nach zwei Prozent im Vorjahr auf rund zwölf Prozent Markanteil. Auch Casio legte mit seinen "Cassiopeias" merklich auf 9,5 Prozent Marktanteil zu. Platz vier belegt der Studie (die auch so genannte Smart Phones, also Mobiltelefone mit Organizer-Funktion erfasst) zufolge Nokia.

Der Marktanteil des einzigen europäischen Handheld-Herstellers Psion ging von 19,1 Prozent im Vorjahr drastisch auf 8,9 Prozent zurück. Die Briten brachten im ersten Quartal 2001 gerade noch 75.000 Geräte an den Kunden. Handspring hat noch keinen echten Fuß an den Boden bekommen und belegt bei Canalys mit 7,2 Prozent Marktanteil Platz sechs. Es folgen Ericsson (4,6 Prozent), Hewlett-Packard (4,1 Prozent) sowie IBM (2,2 Prozent); die übrigen Anbieter teilen sich das verbleibende Prozent.

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