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Passwort-Daten zwischen Apps und Safari

16.06.2014 | 09:12 Uhr |

Auf einem mobilen Gerät müssen Sie in der Regel Benutzernamen und Passwort für eine App eingeben, unabhängig davon, ob Sie eine vielleicht existierende Safari-Seite mit den gleichen Daten bereits besucht haben.

In iOS 8 schafft Apple für genau diese Situation Abhilfe . So wird es möglich sein, sich beispielsweise ohne Benutzer- und Passwort-Eingabe für die Gmail-App anzumelden, wenn ihr euch bereits beim Webmailer via Mac oder iOS angemeldet habt. Entwickler haben die Möglichkeit, für eine App eine Webseite festzulegen, die hiermit verknüpft ist. Loggt sich ein Anwender anschließend über diese Seite mit den Daten ein, so muss er in der App nicht erst erneut Benutzernamen und Passwort eingeben, sondern kann direkt losgehen. 

Dies klappt allerdings nur, wenn der Anwender die Übertragung der Daten manuell bestätigt hat. Mit der neuen Funktion werden nicht einfach Daten von A nach B geholt, sondern es muss schon eine Bestätigung stattfinden. Das Feature selbst funktioniert übrigens nicht nur in die Richtig Webseite zur App, sondern auch umgekehrt.

Generell geht es bei dem neuen Passwort-Feature um den iCloud-Schlüsselbund und die iCloud-Synchronisation, die allerdings nur optional ist. Sie können die Funktion auch lokal verwenden.

Der Hintergrund bei dieser Funktion ist übrigens auch ganz nett. Apple möchte mittels dieser bequemen Möglichkeiten die Datensicherheit erhöhen. Wenn Nutzer von einer App die Daten bequem mit einer Bestätigung auch in Safari erhalten, so ist die Hemmschwelle geringer, ein wirklich kompliziertes und damit auch sichereres Passwort zu wählen. Müssten die Nutzer jedes verworrene, aber sichere Passwort manuell eingeben, würden sie oftmals viel lieber auf eine einfache und damit leider auch weniger sichere Alternative zurückgreifen.

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