Patchburn die Dritte
Mit Patchburn lässt sich beinahe jeder beliebige Brenner in iTunes und im Finder nutzen.
Bereits vor über einem Jahr in der Ausgabe 10/2003 berichteten wir über das Tool Patchburn, mit dem man die meisten CD- und DVD-Brenner unter Mac-OS X
einsetzen kann. Inzwischen ist die Version 3 fertig gestellt, die einige neue Funktionen bietet.
einsetzen kann. Inzwischen ist die Version 3 fertig gestellt, die einige neue Funktionen bietet.
Die erste Patchburn-Version lief unter Mac-OS X 10.2 (Jaguar). Patchburn 2 wurde ausschließlich für Panther angepasst. Die neue Version 3 arbeitet ebenfalls unter Panther, greift aber tiefer ins System ein.
So funktioniert Patchburn 3
Die wichtigste Neuerung in Patchburn 3 ist der geänderte Eintrag im System Profiler. Statt "DRDeviceLevelUnsupported" erzeugt Patchburn 3 nun ein Profil, dass der System Profiler als "Vom Hersteller unterstützt" erkennt.
Und so funktioniert es: Seit Mac-OS X 10.3 (Panther) bietet Apple die Möglichkeit, über so genannte "Device Profiles" unbekannte CD- und DVD-Brenner ins System einzubinden. Diese Profile sind auf den ersten Blick ganz normale XML-Dateien, die man mit jedem beliebigen Texteditor erstellen und bearbeiten kann. Allerdings hat der Mac-Hersteller eine Hürde eingebaut, die verhindern soll, dass sich Endanwender ihre Profile selbst schreiben. Dieses Privileg soll offenbar nur gewillten Brenner-Herstellern vorbehalten bleiben. Im Device-Profil befindet sich dazu ein Eintrag mit der Bezeichnung "DRDeviceProfileData". Er enthält Binärdaten, die mit dem Base64-Verfahren in ASCII-Zeichen umgewandelt sind. Die Binärdaten jedoch sind verschlüsselt und komprimiert. Sie enthalten allerdings nichts anderes, als das gleiche Device- Profil lediglich ohne den "DRDeviceProfileData"-Eintrag. Das Betriebssystem entschlüsselt beim Booten die Binärdaten und prüft, ob sie mit dem Rest des Device-Profils übereinstimmen. Erst wenn dies der Fall ist, meldet Mac-OS X den im Profil beschriebenen Brenner an und gibt ihm den Status "DRDeviceSupportLevelVendorSupported".
Patchburn ist ab Version 3 in der Lage, den XML-Eintrag "DRDeviceProfileData" korrekt zu erzeugen und in das Profil zu schreiben. Im Apple System Profiler kann man dies ganz leicht überprüfen: Der Brenner müsste dort nach erfolgreicher Installation und Neustart mit dem Status "Medium Brennen: Vom Hersteller unterstützt" angemeldet sein.
Und so funktioniert es: Seit Mac-OS X 10.3 (Panther) bietet Apple die Möglichkeit, über so genannte "Device Profiles" unbekannte CD- und DVD-Brenner ins System einzubinden. Diese Profile sind auf den ersten Blick ganz normale XML-Dateien, die man mit jedem beliebigen Texteditor erstellen und bearbeiten kann. Allerdings hat der Mac-Hersteller eine Hürde eingebaut, die verhindern soll, dass sich Endanwender ihre Profile selbst schreiben. Dieses Privileg soll offenbar nur gewillten Brenner-Herstellern vorbehalten bleiben. Im Device-Profil befindet sich dazu ein Eintrag mit der Bezeichnung "DRDeviceProfileData". Er enthält Binärdaten, die mit dem Base64-Verfahren in ASCII-Zeichen umgewandelt sind. Die Binärdaten jedoch sind verschlüsselt und komprimiert. Sie enthalten allerdings nichts anderes, als das gleiche Device- Profil lediglich ohne den "DRDeviceProfileData"-Eintrag. Das Betriebssystem entschlüsselt beim Booten die Binärdaten und prüft, ob sie mit dem Rest des Device-Profils übereinstimmen. Erst wenn dies der Fall ist, meldet Mac-OS X den im Profil beschriebenen Brenner an und gibt ihm den Status "DRDeviceSupportLevelVendorSupported".
Patchburn ist ab Version 3 in der Lage, den XML-Eintrag "DRDeviceProfileData" korrekt zu erzeugen und in das Profil zu schreiben. Im Apple System Profiler kann man dies ganz leicht überprüfen: Der Brenner müsste dort nach erfolgreicher Installation und Neustart mit dem Status "Medium Brennen: Vom Hersteller unterstützt" angemeldet sein.
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