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Patent für Massenproduktion von Liquid Metal

18.07.2013 | 15:30 Uhr |

Ein in dieser Woche vom US-Marken- und Patentamt gewährtes Patent macht den Weg frei zur Massenproduktion von metallischem Glas respektive amorphen Metall.

Das US-Patent 8,485,245 B1 wurde dem Unternehmen Crucible Intellectual Property zugesprochen, das vermutlich ein Joint Venture des Herstellers Liquid Metal und Apple ist, b erichtet Electronista. Vor drei Jahren hatte sich Apple die Exklusivrechte an dem Material gesichert, das härter und fester aber weniger verformbar als herkömmliche Metalle sein soll. Metallische Gläser können im Gussverfahren verarbeitet werden, was neue Möglichkeiten für Produkte ergibt.

In dem Patent sind Prozesse zur Massenherstellung von Liquid Metal (so der Markenname der Legierung) beschrieben und auch dessen Einsatzzwecke. Liquid Metal könne für Gehäuse von Smartphones und tragbaren Computern wie Notebooks oder Tablets zum Einsatz kommen. Auch eine Smartwatch mit einem Gehäuse aus Liquid Metal sei denkbar.

Das patentierte Verfahren erlaube die Produktion von 6.000 Kilometern Liquid Metals in Dicken zwischen 0,1 mm und 25 mm bei einer Breite von bis zu drei Metern. Das metallische Glas werde dabei in ähnlichen Verfahren wie Quarzglas produziert.

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