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Apple reicht Patent für mobiles soziales Vernetzen ein

22.03.2010 | 10:15 Uhr |

Hinter einem Patent von Apple soll das Konzept "iGroups" stecken - ein sozialer Netzwerkdienst für iPhone-Besitzer aufgrund kompatibler Interessen und geografischer Nähe.

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Unter dem Titel "Gruppen-Bildung mittels anonymer Sende-Informationen" hat Apple ein weiteres Patent eingereicht, das geeignet ist, um iPhone-Besitzer Gleichgesinnte in ihrer unmittelbaren Umgebung finden zu lassen. Apples Antrag beim Patentamt und Handelsministerium der USA beschreibt einen codierten Informations-Austausch, der laut Beschreibung zum Auffinden von interessierten Personen in großen Veranstaltungen dienen soll, wie zum Beispiel auf Konferenzen, in Konzerten oder ähnlichen Situationen.

Im Detail beschreibt das Patent, dass mit Konfiguration von Benutzeroberflächen, Filtereinstellungen und Suchmaschinen jeder Anwender geeignete Zielgruppen - so genannte "iGroups" - finden kann. Diese Gruppen können über eine Reihe von Anwendungen zusammengestellt werden, wie zum Beispiel übereinstimmende Kalender- oder Adressbuch-Einträge, und der Kontakt könnte über SMS oder E-Mails mit weiteren Informationen der Zielpersonen eingeleitet werden. Voraussetzung aber ist in jedem Fall die unmittelbare geografische Nähe, d.h. die Auswertung der Location-Information.

Seit der Entdeckung des Patents auf der Webseite Patently Apple häufen sich Spekulationen, dass auch Apple dem Beispiel von dem zunehmend beliebten Dienst Foursquare folgt und seine eigenen mobilen Anwendungen zum Auswerten der GPS-Koordinaten der Benutzer auf den Markt bringt. Twitter erlaubt mittlerweile seinen Anwendern in den Tweets automatisch ihre aktuellen Positionen zu übermitteln, und auch Facebook soll auf Hochdruck an einer ähnlichen Funktion für sein soziales Netzwerk arbeiten.

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