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iPhone-Patent kein Schutz für Apple?

03.02.2009 | 11:24 Uhr |

Das iPhone-Patent, das Apple in der letzten Woche gewährt wurde, steht womöglich auf schwachen Füßen.

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Zumindest glaubt das der Analyst Pablo Perez-Fernandez von Global Crown Capital, berichtet MacNN . In erster Linie diene das Patent zur Abschreckung des Konkurrenten Palm, der mit dem Smartphone Pre ein Comeback versucht. Apple müsste jedoch ach Garmin, HTC und RIM verklagen, die eigene Multi-Touch-Patente entwickelt haben, meint Perez-Fernandez. Ob Apple nun alle Rechte an der Multitouch-Technik habe, zweifelt der Analyst sogar an. Apples Technologie basiere in weiten Teilen auf Erfindungen des Physikers Wayne Westerman, den Apple zusammen mit seiner Firma Fingerworks übernommen hatte. Einige der Patente hatte Westemann jedoch noch an der Universität von Delaware entwickelt, die derart Rechte daran halten würde. Westermann bezieht sich zudem in seiner Doktorarbeit auf Entwicklungen der Bell Laboratories.

Die abschreckende Wirkung des iPhone-Patents hält der Patenanwalt Morgan Chu aus Los Angeles jedoch für ausreichend Gegenüber Bloomberg wagte der Jurist einen martialischen Vergleich: "Die beste Abschreckung eines nuklearen Arsenals ist es, es nicht zu benutzen." Palm und andere Firmen würden das Risiko einer Klage scheuen, sofern sie dieses auf einen bestimmten Weg sähen und so einen anderen Weg nehmen.

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