Patente
Apple reklamiert Kodak-Patente für sich
Der zahlungsunfähige Fotopionier Kodak will während der Zeit des Gläubigerschutzes große Teile seines geistigen Eigentums zu Cash machen, zahlreiche Patente stehen zum Verkauf, wie das Unternehmen letzte Woche ankündigte
Auf einige der zur Versilberung stehenden Patente erhebt jedoch Apple Anspruch, wie Electronista berichtet. Bestimmte Patente, die Kodak zum Verkauf gibt, gehören entweder Apple oder seien Gegenstand eines noch nicht abgeschlossenen Patentstreits, gibt der iPhone-Hersteller an. Kodak habe Apples Technologie "missbraucht" und selbst zu patentieren versucht, behauptet Apple.
Eines der fraglichen Patente beschreibe wie man digitale Aufnahmen auf einem LCD-Bildschirm in der Vorschau anzeige, heißt es weiter. Apple gehöre demnach nicht nur das Patent sondern auch die von Motorola, Samsung, LG und anderen Kameraherstellern gezahlten Lizenzgebühren. Die Patente beruhen auf der Zeit, in der Apple und Kodak gemeinsam an den Digitalkameras der Quick-Take-Reihe arbeiteten, von 1994 bis 1997. Kodak hatte noch kurz vor seinem Insolvenzantrag Apple, HTC und Samsung verklagt, um den Wert der Patente zu erhöhen. Apples Einwände könnten Verhandlungen über einen Vergleich in den Rechtsstreitigkeiten beschleunigen helfen.




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