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HTC erweitert seine Patentklage gegen Apple

09.09.2011 | 09:44 Uhr |

HTC klagt weiter gegen Apple. Nicht nur Patenttrolle versuchen, mit Patentklagen Geld zu verdienen. Die seriösen Hardware-Hersteller versuchen auf diese Art und Weise den Wettbewerb zu beeinflussen

HTC Legend
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© HTC

HTC, der fünfgrößte Smartphone-Hersteller, kündete gestern laut Reuters an, seine Patentklage gegen Apple erweitern zu wollen. Dazu reichte der taiwanesische Konzern eine zusätzliche Klage bei einem US-Gericht in Delaware ein. Grund: angebliche Verletzung seiner Patente durch iOS-Geräte und Macs. Als Grundlage für die zusätzliche Klage dienen neue Patente, die HTC erst letzte Woche bei Google gekauft hat.

"HTC wird seine patentierten Erfindungen gegen Verletzungen durch Apple verteidigen, bis solche Verletzungen aufhören", sagte Grace Lei, Leiter der Rechtsabteilung bei HTC.

Es ist nicht die erste Auseinandersetzung zwischen HTC und Apple. Der Konzern aus Cupertino beschuldigte HTC seinerseits des Ideenklaus und Patentverletzung. Primär geht es bei diesen Streitigkeiten um den Kampf gegen den immer stärkeren Wettbewerber Google mit seinem mobilen OS Android. So ist auch Apple-Zulieferer Samsung auch in Mitleidenschaft betroffen. Per Gerichtsbeschluss in Düsseldorf vom letzten Monat darf Samsung seine Tablets in Deutschland nicht mehr vertreiben und musste die Geräte von seinem Stand auf der Funkausstellung IFA entfernen.

Auch Google rüstet für den Patentkrieg nach, um seine Positionen auf dem Hardware- und Software-Markt abzusichern. Der Kauf von Motorola Mobility brachte Google über 17.000 gewährte Patente und 7.500 Patentanträge.

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