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USA: Apples ”Gummiband”-Patent gilt nicht

24.10.2012 | 11:54 Uhr |

Gegen Samsung und Motorola konnte Apple mit dem Überdehnungseffekt beim Scrollen noch Erfolge feiern. Damit könnte es jetzt vorbei sein.

Das berichtet das österreichische IT-Magazin Futurezone. Demnach hat das US-Patentamt dieses Patent wegen zwei ähnlicher Erfindungen vor dem Antrag durch Apple Ende 2007 für ungültig erklärt. Nach dem US-Gesetz könnten jedoch nur neue Erfindungen patentiert werden, heißt es in der Meldung weiter. Bei dem so genannten Gummiband-Effekt geht es um das ”Overscrolling” auf dem Display, wenn das Bild über das eigentliche Ende hinausgezogen wird und beim Loslassen wieder auf das Ende der Daten zurückspringt. Die Anerkennung dieses Apple-Patents hatte dem iPhone-Hersteller in Prozessen gegen Samsung und Motorola wichtige Vorteile verschafft. Zwar ist die Entscheidung des US-Patentamtes noch nicht endgültig, sollte es dabei bleiben, wäre das für Apple natürlich ein erheblicher Nachteil, obwohl der Computerkonzern noch andere rechtliche Optionen zur Verfügung hätte. Dass eine der beiden Erfindungen, die nun zur Aberkennung des Patentes führen könnte, ausgerechnet von Apple selbst stammt, ist zumindest recht kurios. Denn nur wenige Jahre zuvor, 2005, beantragte Apple ein Patent für  "kontinuierliches Scrollen einer Liste mit Beschleunigung" ein, berichtet Futurezone, wobei Bas Ording in beiden Fällen eine tragende Rolle spielte.

Info: Futurezone.at

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