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Paul Thurrott: Gründe für Apples Intel-Switch

27.01.2006 | 11:51 Uhr |

Wenn Steve Jobs behaupte, die Intel-Macs seien bis zu fünfmal schneller als die G5-Vorgänger, dann würde er lügen, meint Paul Thurrott. Doch der Wechsel zu Intel-Prozessoren habe einen ganz anderen Charme.

Paul Thurrot
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Insbesondere die baldige Produktion von Prozessoren nach der 45-Nanometer-Technologie, vorgesehen für die zweite Hälfte 2007, werde Chips bringen die so schmal seien wie ein menschlicher Fingernagel. Dies bringe unübersehbare Vorteile, man kann hier besonders an die Verwendung in Laptops, aber auch andere kleinformatige Multimedia-Gadgets denken. Zwar räumt der vormalige aggressive Mac-Kritiker, der inzwischen zu einem Apple-Fan mutiert ist, ein, dass sein neuer Intel-iMac durchaus spürbar schneller sei als der Vorgänger. Freilich eben nicht so rasant wie von Steve Jobs behauptet. Worauf er sich aber speziell freue ist die Möglichkeit, nach Erscheinen des neuen Windows-Betriebssystems Vista (voraussichtlich Ende des Jahres) dieses auf dem Intel-iMac alternativ booten zu können, denn nach wie vor könne er darauf als Windows-Kolumnist natürlich nicht verzichten. Auch in diesem Vorzug sieht Thurrott einen Grund für Apples Intel-Switch. Unterm Strich seien die neuen Macs besser als die alten - und es werde immer noch besser. Das seien gute und keine schlechten Nachrichten.

Info: Paul Thurrott's Internet Nexus

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