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Paul Thurrott testet Boot Camp

10.04.2006 | 11:43 Uhr |

Paul Thurrott, anerkannter Windows-Experte mit starkem Faible für aktuelle Macs, hat sich Apples Boot Camp genauer angeschaut und auf einem Intel-Mini Macselbst getestet.

Paul Thurrott hatte sich zu früh gefreut, als er sich im Januar gleich einen der neuen Intel-iMacs mit 20 Zoll-Display und 2 GHz Intel-Core-Duo zulegte. Denn seine Hoffnung, dort bald Windows installieren zu können, wurde durch eine Ankündigung von Microsoft zunichte gemacht, dass Redmond auch mit seinem nächsten Betriebssystem Vista nicht vorhabe, den BIOS-Nachfolger EFI zu unterstützen, das aber Apple auf seinen Intel-Macs vorinstalliert hat. Freilich, am Tag, als Thurrott seinen iMac verkauft hatte, gelang es einigen Bastlern, tatsächlich Windows XP auf einem Intel-Mac zum Laufen zu bringen. Dann kam Apple mit Boot Camp, und jetzt hielt es auch den Windows-Guru nicht mehr: Er besorgte sich einen Mac Mini und installierte mittels Boot Camp und nach einem Firmware-Update seinerseits Windows XP. Ganz gelungen findet Thurrott die Boot-Optionen nicht, weil man dazu jedes Mal beim Starten die Alt-Taste gedrückt halten muss, wogegen Windows automatische Dual-Boot-Optionen beim Start zur Verfügung stellt. Etwa unzufrieden ist er auch mit der Apple-Hardware. Er kritisiert etwa bei den Mac Books Pro den Mangel an Mehrfach-Anschlüssen für USB, das Fehlen von Docking-Optionen (die Apple einst für seine portablen Macs erfunden hatte) und allgemein aus Rücksicht auf Design-Erfordernisse, wie Thurrott meint, zu wenige Einschübe für Karten und andere Peripherie. Dennoch freut der Experte sich über die kommenden Aussichten, auf einem Intel-Mac neben Mac-OS X voraussichtlich auch Windows Vista nutzen zu können.

Info: Supersite for Windows

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