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Paul Thurrott über Analogien zwischen Windows Vista und Mac-OS X

10.03.2006 | 10:53 Uhr |

Windows-Experte Paul Thurrott hat sich die neueste Version von Windows Vista CTP (Community Technical Preview) genauer angesehen.

Windows Vista 5308_066
Vergrößern Windows Vista 5308_066

Insbesondere die Installation und Einrichtung von Treibern habe sich deutlich vereinfacht, Windows Vista Suche notfalls selbsttätig nach Problemen und schlage anschließend einen neuen Versuch vor, der dann im Test auch funktioniert habe. Die neueste Preview-Version von Windows Vista CTP (Community Technical Preview), build 5308, sei nun auch so ausgereift, dass man sie laut Paul Thurrott schon als Haupt-Betriebssystem auf dem PC laufen lassen könne. Im Gegensatz zu früheren Ausgaben fehlen aber die "Virtuellen Ordner", auf die Microsoft auch im Zusammenhang mit dem nicht fertig gestellten neuen Dateisystem WinFS wohl verzichten wolle. Dafür gebe es ähnlich den intelligenten Ordnern in Mac-OS X "Saved Searches", wobei Windows Vista bereits einige Kategorien für solche Ordner wie etwa „Attachments“, „Favorite Music“, „Last 7 Days Email“ oder „Shared By Me“ bereithalte.

Zum Vergleich zwischen Windows Vista und Mac-OS X meint der Experte, der inzwischen auch regelmäßig mit dem Apple-Betriebssystem arbeitet: die Ähnlichkeit sei nicht nur wegen der durchscheinenden Fenster von Windows Vista in optischer Hinsicht sehr groß. Auch Kalender, Sidebar und die Foto-Galerie seien ganz offensichtlich vom Mac-Vorbild beeinflusst. Dennoch sei auch diese Windows-Version "immer noch Windows", und daher könne man seiner Ansicht nach damit deutlich produktiver arbeiten als mit Mac-OS X, insbesondere wenn man so wie er ein intensiver Nutzer der Tastatur sein. Damit bezieht er sich auf die zahlreichen Tastaturkürzel in Windows, aber auch auf die aus XP schon bekannten Elemente wie Startmenü, Taskbar, Schreibtisch und Ordnerstruktur (Explorer).

Info: Paul Thurrott's Supersite for Windows im

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