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Paypal warnt vor Safari

28.02.2008 | 11:51 Uhr |

In einem Interview mit Macworld warnt Paypals Sicherheitsbeauftragter Michael Barrett vor der Benutzung von Safari.

Wer über Paypal finanzielle Transaktionen ausführe, der solle lieber einen anderen Browser benutzen. Safari sei nicht gut genug ausgerüstet, um den Anwender vor Phishing-Attacken und anderen Versuchen zu warnen, ihn hinters Licht zu führen. Beim Phishing gaukeln Gauner dem Internet-Surfer mit Hilfe einer gefälschten Seite vor, er befinde sich beispielsweise auf der Homepage seiner Bank, und entlocken ihm so sein Passwort.

Browser sollten solch eine falsche Seite erkennen und den Anwender darauf hinweisen. Safari könne das nicht, so Barrett , SSL (Secure Sockets Layer encryption) alleine sei nicht sicher genug. Weder sei ein Phishing-Filter vorhanden noch könne Apples Browser mit Extended Validation (EV)-Zertifikaten umgehen. Firefox 3 beispielsweise zeigt dem Anwender in der Adressleiste in Signalfarben an, ob eine Seite vertrauenswürdig ist oder nicht, und schaltet bei fehlendem Zertifikat auf Rot.

Paypal empfiehlt deshalb Firefox und Opera – oder für Windows-Anwender den Internet Explorer ab Version 7.

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