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Peach: Das kann der neue Messenger

18.01.2016 | 15:27 Uhr |

Man nehme erfolgreiche Elemente von verschiedenen sozialen Netzwerken und Messenger, kombiniert diese und man erhält Peach. Die von dem Vine-Erfinder Dom Hofmann entwickelte App soll demnach ein „spaßiger, einfacher Weg sein, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben und man selbst zu sein.“

Das soziale Netzwerk namens Peach ist eine Mischung aus Tumblr, Slack und dem Telegram-Messenger. Obwohl man die App leider nur auf Englisch benutzen kann, ist sie dennoch sehr einfach zu bedienen. Zudem bietet Peach einige Funktionen, die andere Netzwerke bisher noch nicht integriert haben. Wir zeigen, was der neue Messenger alle kann.

Das, was Peach so besonders macht, ist die Schlichtheit und die einfache Bedienung. In einem Eingabefeld kann der Nutzer Posts eingeben, die daraufhin - wie bei Facebook - in einer persönlichen Timeline angezeigt werden. Neben einfachen Posts von Texten oder Bildern kann man eine Reihe an GIFs veröffentlichen, eigene Bilder oder Skizzen malen oder den momentanen Standort, sowie das Wetter teilen. Dafür muss man lediglich einzelne Buchstaben antippen und in dem Eingabefeld erscheinen die optionalen Befehle. Tippt man beispielsweise den Buchstaben „W“ an, erscheint ein kleines Feld mit „weather: Add current weather“. Daraufhin wird dem Wetter entsprechend ein Wetter-Emoticon mit der Temperaturanzeige eingeblendet, welches man nun posten kann. Hier ist eine Liste mit allen „Magic Words“, die man bei Peach teilen kann:

·GIF

·Weather

·Events

·Time

·Song

·Draw

·Here

· Battery

·Move

Peach gibt es bis jetzt nur auf Englisch.
Vergrößern Peach gibt es bis jetzt nur auf Englisch.
© Peach

Bei Peach kann jeder Nutzer die Posts der anderen Nutzer ansehen, um diese jedoch kommentieren oder liken zu können, muss man miteinander befreundet sein. Während man bei Facebook seine Freunde „anstupsen“ kann, bringt Peach weitere Funktionen mit: Hier kann man seinen Freunden „zuwinken“, aber auch diverse Emoticons schicken.

Trotz der großen Beliebtheit sollte man aufpassen, wessen Freundschaftsanfragen man annimmt. Meldet man sich bei Peach an, muss man sich für einen Usernamen entscheiden. Allerdings lässt die App keine Verifizierung per Facebook- oder Twitter-Account zu, sodass man sich nicht sicher sein kann, wer genau hinter dem Account-Namen steckt.

Venturebeat wollte sich zwar noch nicht darauf festlegen und Peach als das nächste Multimilliarden-Unternehmen prophezeien, allerdings bietet Peach eine Menge Potential.

Nectarine bringt Peach auf Android-Geräte und ins Web

Da Peach offiziell nur für iOS-Geräte verfügbar ist, bringt der Entwickler Jason Miller nach nur einer Woche mit „Nectarine“ die App Peach auch ins Web und auf Android-Geräte, jedoch nur über das mobile Web und nicht über eine native App. Peach-Entwickler Dom Hoffmann bezeichnete daraufhin die inoffizielle App als „sehr cool“.

Über Nectarine kann man alle Posts sehen, die man sonst auch über die iOS App empfangen kann. Ein paar Features bleibt für die iOS-User aber dann doch exklusiv. Demnach können die so genannten  „Magic Words“ nicht über den Browser eingegeben werden. Je nach Gerät können zudem designbedingte Veränderungen auftreten.

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