1047352

Weniger Musikpiraterie nach Limewire-Aus

24.03.2011 | 07:15 Uhr |

Eine Studie des Marktforschungsinstitutes NPD Group zeigt, dass seit dem durch Gerichtsbeschluss erwirkten Abschalten der Peer-to-peer-Tauschbörse Limewire die Musikpiraterie zurückgegangen ist

Nach dem Aus von Limewire im Oktober 2010 sei die Anzahl der Internetntuzer, die illegal Musik über P2P -Services austauschten, um die Hälfte gesunken. "Limewire war so populär und lange im Geschäft des Musikaustausches, dass die Schließung einen sofortigen und starken Effekt auf die Anzahl der Leute hatte, die Musik (illegal) herunterladen", erklärt der NPD-Analyst Russ Crupnick gegenüber MacNN . Als im Jahr 2007 der US-Verband der Musikindustrie RIAA Klage gegen Limewire einreichte, haben laut NPD Group noch 28 Millionen Menschen in den USA sich Musik über P2P-Dienste gezogen, nach der Limewire-Schließung seien es nur noch 16 Millionen gewesen. Das Ergebnis der Studie zeigt aber auch, dass nach dem Limewire-Aus andere Tauschbörsen an Attraktivität gewinnen. Profitiert hätten etwa die Angebote von Bittorrent , u-Torrent und Frostwire.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1047352