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iPad-Politur führt zu Explosion bei Pegatron

22.12.2011 | 07:12 Uhr |

Die Explosion in einer Fabrik der Manufaktur Pegatron in Shanghai, die 61 Arbeiter verletzte, sei bei der Politur der dort für Apple gefertigten iPads zurückzuführen, berichtet China Labor Watch.

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Die Organisation, die sich für die Rechte von Arbeitern einsetzt, sieht gar einen Zusammenhang mit einem anderen Vorfall in einer von Apple beauftragten Manufaktur aus dem Frühjahr. "Laut Untersuchungsergebnis hat Aluminiumstaub die Explosion ausgelöst, die in einem Bereich passierte, in denen iPads poliert werden," erklärt China Labor Watch und verweist auf eine Explosion bei Foxconn vor sieben Monaten, bei der drei Arbeiter ums Leben kamen. In der Analge von Pegatron erlitten 23 Arbeiter Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Wie Apple-Sprecherin Carolyn Wu gegenüber Bloomberg sagte, arbeite der iPad-Hersteller eng mit Pegatron zusammen an der Ursachenforschung. China Labor Watch nutzt die Aufmerksamkeit für den Vorfall, um mit dem Finger auf Apple zu deuten: "Zwischen Apples großen Erfolgen und den armseligen Arbeitsbedingungen bei der Produktion in China besteht ein scharfer Kontrast. Apple kann nicht die chinesischen Arbeiter zugunsten hoher Profite opfern und sollte für all diese Unfälle bei seinen Zulieferern verantwortlich gemacht werden."

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