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Pentagon forscht mit Apple, MIT und Boeing

31.08.2015 | 12:59 Uhr |

Das US-Verteidigungsministerium wll eine neue Elektronik-Generation bringen. Die Schwerpunkte: Sensoren, Internet of Things.

Das US-Verteidigungsministerium setzt abermals auf die Kooperation mit den Universitäten und der Industrie, um die nächste Revolution in der IT voran zu bringen. In einem neu gegründeten Konsortium FlexTech Alliance kommen große Unternehmen wie Apple, Boeing, Lockheed Martin, Motorola Mobility, Qualcomm und die Forschungsinstitute von MIT, Cornell, Sanford, Harward und der New York University zusammen. Das gemeinsame Ziel ist die Entwicklung von biegsamen Technologien, die Grenzen sind hier nicht gesetzt, es sollen neue biegsamen Sensoren, Chips und Akkus sowie Antennen entstehen.

Gesichert wurde eine fünf-jährige Finanzierung mit 75 Mio. US-Dollar, diese Kosten fließen direkt aus dem US-Haushalt. Andere Unterstützer wie lokale Verwaltungsinstitute, Universitäten und Privatunternehmen liefern noch 96 Mio. US-Dollar. Umgerechnet sind es 150 Mio. Euro für fünf Jahre. Verteilt werden diese Kosten nach Projekt-Ausschreibungen. Nach dem gleichen Prinzip ist in den USA DARPA - Defense Advanced Research Projects Agency - organisiert. Seit ihrer Gründung in späten 50er konnten unzählige Erfindungen den Weg zu dem Massenmarkt finden. Die bekanntesten für Apple-Fans sind wohl die Computer-Maus und Siri - die intelligente Assistentin auf dem iPhone und iPad.

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