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Kritik an Cook: "Forstall kam Steve Jobs am nächsten"

14.11.2012 | 09:47 Uhr |

Mit den Umbauten im Führungsteam hat Tim Cook Ende Oktober Apple endgültig zu seiner Firma gemacht - und dabei einen schweren Fehler begangen, meint der ehemalige leitende Apple-Ingenieur Michael Lopp gegenüber Business Insider.

Den der gefeuerte iOS-Chef Scott Forstall sei der natürliche Nachfolger des verstorbenen Steve Jobs gewesen, meint Lopp , das wäre "in all seinen Jahren bei Apple" der einhellige Tenor der Kantinengespräche gewesen. Forstall sei "ein Bekloppter" gewesen und so im Unternehmen derjenige, der Jobs am nächsten gekommen sei. Es sei gut gewesen, das Forstall nicht von seinen Kollegen gemocht wurde, denn gerade Spannung und Meinungsverschiedenheiten hätten Apple in der Vergangenheit vorangebracht.

Apple hatte in seiner Erklärung zum Auscheiden von Forstall und Retail-Chef John Browett geschrieben, die Maßnahmen würden die Zusammenarbeit bei Apple stärken helfen. Lopp trauert jedoch den Zeiten eines Steve Jobs hinterher:" Schließen Sie Ihre Augen und stellen sich ein Meeting mit Steve Jobs vor. Stellen Sie sich vor, wie es vorangeht und wie Entscheidungen gefällt werden. Kommt Ihnen je das Wort "Kollaboration" in den Sinn? Mir nicht."

Steve Jobs selbst hatte Tim Cook während seiner Auszeiten als Interims-CEO eingesetzt und den damaligen COO bei seinem Rückzug im August 2011 als ständigen Nachfolger vorgeschlagen - und nicht Scott Forstall . Diesen hatte bereits im Januar der Buchautor Adam Lashinsky als künftigen Apple-CEO gesehen .

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