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Peter Moore: Wechsel zu EA hat nichts mit Xbox-Problemen zu tun

19.07.2007 | 11:22 Uhr |

In einem Podcast hat sich Peter Moore zu seinem Wechsel zu Electronic Arts geäußert. Darin stellt er ausdrücklich klar, dass der Schritt nichts mit den derzeitigen Problemen mit der Xbox 360 zu tun hat, sondern vielmehr familiäre Gründe ausschlaggebend waren.

Peter Moore
Vergrößern Peter Moore

:Die Meldung, dass Microsofts Xbox-Chef Peter Moore ab September zum Spielehersteller Electronic Arts wechseln wird, deuteten viele als Folge der derzeitigen Probleme mit der Xbox 360. Dazu gehören beispielsweise hohe Ausfallraten, Rückstellungen in Milliardenhöhe und schleppende Verkaufszahlen in Japan. Seine Entscheidung, die Fronten zu wechseln, habe damit aber nichts zu tun, erläutert Moore in einem Podcast, das im Blog von Lassy Hyrb ("Major Nelson"), Xbox Live Director of Programming, veröffentlicht wurde.

"Der Wechsel ist etwas, woran bereits seit einigen Wochen gearbeitet wird und er hat in keinster Weise etwas damit zu tun, was im (Xbox)Geschäft der letzten Wochen passiert ist. Es ging einzig und allein um die Familie ... und den Wunsch zurück zu unseren Wurzeln in der Bay Area zu kehren", so Moore. Und weiter: "Die Leute schreiben, was sie schreiben. Alles was ich dazu sagen kann ist, dass sie verstehen müssen, dass die Vereinbarung zwischen EA und mir vor etwa fünf Wochen unterzeichnet wurde und damit einige Zeit bevor die Arbeiten an der Garantieverlängerung abgeschlossen wurden. Es gibt da keinen Zusammenhang."

Die Tatsache, dass es sich bei seinem Nachfolger ausgerechnet um Don Mattrick handelt, einem ehemaligen EA-Präsidenten, kommentiert Moore mit den Worten: "Jemand nannte das einen Geisel-Austausch." Allerdings hält Moore auch große Stücke auf Mattrick und beschreibt ihn als "einen der Top-Drei in diesem Business, was Erfahrung und Wissen angeht".

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