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Philips nach Rekordverlusten mit 659 Millionen Euro Gewinn

10.02.2004 | 10:24 Uhr |

Nach zwei Jahren mit Rekordverlusten verzeichnete Europas größter Elektronikkonzern 2003 wieder einen Überschuss und zwar in Höhe von 695 Millionen Euro.

Vor allem Einsparungen von mehr als 1 Milliarde Euro im vorigen Jahr hätten zu diesem Ergebnis geführt, hieß es. Zudem machte die Abteilung Halbleiter wieder Gewinn. Im vierten Quartal verzeichnete die Sparte ein Ergebnis von 166 Millionen Euro (Vorjahr: -304 Mio). Im vierten Quartal erhöhte sich der Reingewinn auf 598 Millionen Euro oder 0,46 Euro je Aktie. Damit übertraf Philips deutlich die Erwartungen der Analysten, die mit 419 bis 565 Millionen Euro gerechnet hatten. Ein Jahr zuvor hatten hier noch eine Verlust von 1,53 Milliarden Euro oder 1,20 Euro je Anteilschein zu Buche gestanden. Zum Ausblick teilte der Konzern mit, dass der Umsatz in der Halbleitersparte im laufenden ersten Quartal auf Dollar-Basis im einstelligen Prozentbereich zum Vorquartal zurückgehen werde. Zugleich bekräftigte Philips sein Ziel, im Medizinbereich bei der EBITA-Marge (auf Basis des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen) 14 Prozent zu erreichen. Zudem wolle das Unternehmen weiter an der Profitabilität in seiner US-Konsumelektronik-Sparte arbeiten. Hier war im vierten Quartal ein operativer Gewinn von 1 Million Euro erzielt worden, nachdem der Konzern die Gewinnschwelle angepeilt hatte. "Unsere Aufgabe ist es nun, 2004 diesen Schwung beizubehalten und zugleich unsere Erträge stetig zu verbessern", sagte Philips-Chef Gerard Kleisterlee. Die Dividende für das abgelaufene Jahr soll unverändert 0,36 Euro je Aktie betragen.

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