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Philips plant hohes einstelliges Umsatzplus

21.06.2004 | 10:49 Uhr |

Der niederländische Elektronikkonzern Philips spürt in Deutschland eine deutliche Belebung seiner Geschäfte und erwartet im laufenden Jahr ein hohes einstelliges Umsatzplus sowie eine Verbesserung beim Gewinn.

«Wir beobachten seit Anfang des Jahres für Philips eine Sonderkonjunktur», sagte Deutschland-Chef Walter Conrads der Tageszeitung «Der Welt».

Während in der Branche keine wirkliche Belebung festzustellen sei, gewinne Philips Marktanteile hinzu. Der Umsatz solle vor allem durch steigende Verkäufe in der Unterhaltungselektronik sowie bei Halbleitern mit einer hohen einstelligen Prozentzahl wachsen. Der Gewinn, der im vergangenen Jahr «in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe» ausfiel, werde sich 2004 weiter verbessern.

Auch die zuletzt schwierige Halbleiter-Sparte lege seit Jahresanfang wieder zu, sagte Conrads weiter. Er erwartet hier für 2004 ein Umsatzplus von 20 bis 25 Prozent. In der Medizintechnik solle der Umsatzanteil von derzeit 27 Prozent in Deutschland weiter steigen. «Unser Ziel ist es, in diesem Jahr eine konzernweite Rendite von 14 Prozent zu erzielen. Das trifft auch auf Deutschland zu», sagte Conrads. Der Manager deutete zudem an, dass Zukäufe in der molekularen Technologie geplant seien.

Für dieses Jahr kündigte Conrads Investitionen von 100 Millionen Euro in Deutschland an. Rund 40 Millionen Euro sollen davon in den Halbleiterbereich fließen, die gleiche Summe sei für die Medizintechnik eingeplant. Der Rest gehe beispielsweise in die Lichtfertigung.

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