Keine iPod-Lautsprecher mehr

Phillips baut keine Unterhaltungselektronik mehr

30.01.2013 | 12:44 Uhr | Markus Schelhorn

Philips trennt sich von seiner Unterhaltungs-Sparte. Doch ein Aus für die teils durchaus guten und hochwertigen iPod-Lautsprecher von Philips muss das nicht sein.

Mit Unterhaltungselektronik ist Philips groß geworden, nun will das niederländische Unternehmen diesen Bereich für 150 Millionen Euro an das den japanischen Konzern Funai Electric verkaufen, mit dem Philips schon längere Zeit zusammen arbeitet. Dazu kommen Lizenzgebühren, denn die Marke Philips soll bestehen bleiben. Funai ist auf dem deutschen Markt auch mit seinem eigenen Namen vertreten. Unter anderem produziert dieses Unternehmen auch die meisten Drucker für Dell und Lexmark . Seine Fernseher produziert Philips schon seit rund einem Jahr in ein Joint Venture mit dem chinesischen Partner TPV Technology.
Nun ist der Rest der Unterhaltungselektronik betroffen, bei der die fernöstliche Konkurrenz zu übermächtig geworden ist: Kopfhörer, Lautsprecher und DVD-Player fallen darunter.

Wir haben schon einige Philips-Lautsprecher für iOS-Geräte testen können, sie schnitten immer recht gut ab. So der sehr hochwertige Fidelio Sound Sphere DS9800W (Test 1/2012), der aus zwei Lautsprechern und iPod-Dockstation besteht. Oder der Fidelio DS7700 (Test 11/2011), ein sehr kleiner Reise-Lautsprecher auch für das iPad sowie der Philips Fidelio DS7550 , ebenfalls ein Reise-Lautsprecher (Test Macwelt 10/1012).

Die Geschäftsbereiche Gesundheitstechnik, Lichttechnik sowie Consumer-Elektronik wie Rasierer und Zahnbürsten sind nicht betroffen. Diese weisen gutes Wachstum auf, Philips behält diese Bereiche in eigener Hand.

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