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Safari 3.2 sendet Daten an Google

28.11.2008 | 14:05 Uhr |

Safari 3.2 nutzt Google-Technik für den neuen Phishing-Filter. Offiziell hat Apples dies nie bekannt gegeben. Medienberichte sorgen sich um die Nutzerdaten bei diesem Verfahren.

Mit der Veröffentlichung von Safari 3.2 hat Apple auch neue Schutzfunktionen gegen Phishing-Webseiten mitgeliefert, das Mac Weekly Journal hat den Sicherheitsmechanismus jetzt unter die Lupe genommen.Der Filter basiert auf Googles Safe Browsing-Technologie, was auch schon unsere Kollegen der PC-Welt bemerkten. Apple hat diesen Schritt nicht öffentlich angekündigt, Google erfährt jetzt immerhin mehr über das Surf-Verhalten jedes Safari-Nutzers.

Googles Safe Browsing-Technologie kommt auch in Chrome und Firefox 3 zum Einsatz. Alle 30 Minuten soll Safari eine Liste mit neuen "Hash-Prefixes" von Googles Dienst herunterladen: sollte man sich auf eine gefährliche Seite verirren, greift Safari auf Google zu, um die vollständige Adresse zu erhalten und zu warnen. Das Mac-Magazin kritisiert, dass Apple diesen Mechanismus nicht offiziell angekündigt hat, immerhin erfährt Google bei jedem Safari-Abgleich, auf welchen Seiten der Safari-Nutzer surft und könnte diese Informationen auch für Werbezwecke verwenden - wer dieses vorläufig verhindern möchte, kann die Funktion in den Einstellungen abschalten.

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