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Phishing: Forscher wollen E-Mail-Nutzer besser aufklären

11.10.2007 | 13:16 Uhr |

Warum Spam-Mails weiter nerven und Phishing nach wie vor eine Gefahr im Internet darstellt, hat einen einfachen Grund: Für Spammer und Phisher lohnt sich der Aufwand.

Es kaufen nicht nur ausreichend viele durch Werbemüll belästigte E-Mail-Nutzer Junkbonds, Pennystocks und Viagra, trotz vieler Warnungen in den letzten Jahren fallen noch zu viele Internetnutzer auf die Methoden der Phisher herein. Eine Arbeitsgruppe der Carnegie Mellon Universität (CMU) überlegt, wie sie Zugang zu den E-Mail-Nutzern finden und ihre Wahrnehmung bezüglich Phishing-Mails und gefälschter Website schärfen können. Die bisherigen Ergebnisse sind ernüchternd, schreiben unsere Kollegen der Network World: erst, wenn jemand auf eine Phishing-Mail hereingefallen ist, wird er der Gefahr bewusst und passt beim nächsten Mal besser auf. Daran ändere auch ein Online-Spiel wenig, das ein Student der CMU entwickelt hat. "Anti-Phishing Phil" gehe zwar in die Details, werde aber von zu wenigen Anwendern gespielt. Phishing nimmt daher weiter zu. Wie der Informationsdienst Phish Tank des DNS-Providers Open DNS ermittelt hat, beträgt die Steigerungsrate von Januar bis Juli 254 Prozent. "As long as there are phools, ther will be phish", beschließt die Network World ihren Bericht in ernüchterten Worten.

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