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Photo Director 5 will gegen Aperture und Lightroom antreten

09.09.2013 | 10:16 Uhr |

Cyberlinks neue Version hat eine Reihe von professionellen Features eingebaut, wie zum Beispiel kontext-sensitives Ausfüllen, Objektive-Korrekturen oder automatisches Fusionieren zum HDR-Bild

Während die letzte Version sich in erster Linie an Hobbyfotografen wandte, setzt Cyberlink mit Photo Director 5 die Anforderungen deutlich höher an: In der neuen Versionen gibt es jede Menge Features, die bisher meist nur in Profi-Apps wie Apple Aperture , Adobe Photoshop Lightroom und Corel Aftershot Pro zu finden waren.

Photoshop Director 5 kommt jetzt mit nativer 64-bit- und Retina -Bildschirm-Unterstützung und kann problemlos hochauflösende, große Jpeg-, Tiff- und Raw -Dateien auch von den aktuellen Kameramodellen - von Hasselblad über Leica bis hin zu Canon und Fujifilm - importieren und bearbeiten. Diese Weiterentwicklung ist beträchtlich, da die erste Mac-Version erst in 2012 eingeführt wurde und in der neuen Version bereits eine gute Alternative zu Apples iPhoto oder Adobe Photoshop Elements darstellt.

Die neue Version öffnet alle Komponenten in nur einem Fenster. Im ersten Moment sieht dies leicht überladen aus, erweist sich aber schnell als praktisch und übersichtlich. Die Hauptfunktionen, wie Zugriff - Bearbeiten - Export - Drucken, sind als Reiter über der Bildanzeige eingesetzt. Innerhalb jeder Funktion sind die Seitenmenüs für alle Optionen gut angeordnet und alle Verarbeitungsprozesse intuitiv durchführbar.

Neu sind in Photo Director 5 nun das Sortieren - Bewerten - Umbenennen von Bildern in der Sammlung, die Option zum Erstellen von Bilderalben und das automatische Strukturieren von Aufnahmen aus der gleichen Serie. Zum Bearbeiten der Fotos gibt es eine Auswahl von Filtern, die gezielt oder über das ganze Foto hinweg eingesetzt werden können. Neue automatische Voreinstellungen erlauben Manipulation der Tonwerte, Korrektur von Objektiv-Verzerrungen und bieten nebenbei eine beträchtliche Unterstützung von verschiedenen Objektiv-Profilen auf der Software-Webseite Directorzone . Außerdem hat Photo Director 5 jetzt professionelle Werkzeuge wie das Kontext-sensitive Ausfüllen, das Erstellen von HDR-Bildern aus bis zu fünf Einzelaufnahmen und beherrscht auch ein paar Extras wie das Einfügen von Wasserzeichen oder einen generellen "Verbesserung"-Filter.

Die Software unterstützt das Umwandeln von Stillfotos in hochauflösende Ultra-HD-Präsentationen für 2K- und 4K-Videos im MPEG4, H.264 oder WMV-Format, inklusive Einzoomen, Schwenken, Titel und Untertitel und Hintergrundmusik.

Für eine neue App ist es mittlerweile selbstverständlich, einfache Einbindung an die beliebtesten sozialen Netzwerke einzubauen. Photo Director 5 bietet zusätzlich eine kostenlose App an, die bisher aber nur das Laden und Bearbeiten von Fotos auf Windows 8 Tablets unterstützt.

Voraussetzung zum Einsatz von Photo Director 5 auf dem Mac mit mindestens Snow Leopard Mac-OS X 10.6.8. Die Einzelversion nennt sich Photo Director 5 Ultra und kostet 99 Euro. Eine kostenlose Testversion mit 30 Tagen Zeitlimit gibt es auf der Cyberlink-Webseite.

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