Von Import Import - 25.07.2009, 00:00

Photoshop-Paletten nach dem Lego-Prinzip

Photoshop-Paletten nach dem Lego-Prinzip

Eine der auffälligsten Neuerungen von Photoshop CS4 ist die neue Oberfläche. Wem die Adobe-Vorgaben und -Werkzeuge nicht reichen, der kann sich nun eine eigene Arbeitsumgebung konfigurieren. Flankierend zu Photoshop CS4 bietet Adobe nämlich eine Gratissoftware an, mit der Anwender eigene Photoshop-Paletten zusammenbasteln können. Was dieser Adobe Configurator kann und wie man mit ihm arbeitet, zeigt dieser Beitrag
Von Günter Schuler (22.07.2009)
Bei der Gestaltung der Programmoberflächen gehen schon die aktuellen Versionen der Creative-Suite-Programme deutlich über die Möglichkeiten ihrer Vorgänger hinaus. Aus diesem Grund fragt man sich natürlich, was ein zusätzliches Tool zum Erstellen anwenderdefinierter Photoshop-Paletten soll. Doch gerade angesichts der vielen Konfigurationsmöglichkeiten ergeben anwenderdefinierte Paletten mit eigenen Befehlen, Werkzeugen und Aktionen durchaus einen Sinn. Wenn man so will, sind sie genau der Bestandteil, der im Instrumentarium der CS-Programme noch gefehlt hat.
Lädt man Adobe Configurator über die im Kasten angegebene URL und installiert es im Ordner "Programme”, kann man mit dem Zusammenbasteln eigener Photoshop-Paletten loslegen. Oberfläche und Befehlsbezeichnungen des Configurators sind in Englisch, beim Erstellen von Paletten kann man allerdings deutsche Namen und Befehle verwenden. Angenehme Überraschung: In Sachen Bedienung erweist sich das Tool als voll funktionsfähiges und darüber hinaus intuitiv handhabbares Werkzeug - allerdings nur für die aktuelle Creative Suite Nummer vier. Dass es sich hier noch um eine provisorische Spezialentwicklung handelt, zeigt unter anderem die Tatsache, dass die neuen Befehle der CS4 bislang im Baukasten des Configurators nicht zu finden sind.

So entsteht eine neue Palette

Grundsätzlich ist das Anlegen anwenderdefinierter Photoshop-Paletten recht simpel. Werkzeuge, Befehle, Aktionen und Info-Elemente lassen sich per Drag-and-drop ins Paletten-Interface hinein ziehen. Für das Positionieren sowie das Finetuning stehen unterschiedliche Werkzeuge parat. Zusätzliche Modifizierungen nimmt man im Fenster auf der rechten Seite vor. Ist eine Palette fertig, speichert man sie in einem speziellen Unterordner des Plug-in-Programmordners ab. Den Erstellungsprozess sowie mögliche Einsatzzwecke veranschaulichen die folgenden Arbeitsschritte anhand von zwei Beispiel-Paletten - eine mit unterschiedlichen Werkzeugen, Befehlen und Aktionen für die Bildoptimierung und eine mit den Spezialbefehlen für die HDR-Bildbearbeitung sowie die Panoramamontage.
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