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Photoshop: Panorama und Bildverschmelzungen

22.11.2007 | 13:39 Uhr |

Für Panoramen bietet Photoshop CS3 zwei ähnliche Verfahren an. Das eine ist eine deutliche Verbesserung einer altbekannten Photoshop-Funktion. Neu sind zwei Befehle, die Einzelbilder in Ebenen automatisch aneinander ausrichten und ineinander überblenden

Der Anwender profitiert dabei sehr stark von den eingebauten Automatismen und kann sich im Regelfall eine zeitraubende Nachbearbeitung ersparen. Und falls eine solche doch nötig ist, stehen Masken und Einzelbildebenen nach Anwendung dieser neuen Funktionen bereit.

Bei der Aufnahme der Einzelbilder von Panoramen sollte man jedoch einiges beachten: Am besten gelingen die Aufnahmen vom Stativ, jedoch kann Photoshop auch aus der Hand fotografierte Einzelbilder sehr gut in ein Panorama integrieren. Egal mit welcher Methode, die Einzelbilder sollten sich um wenigstens ein Viertel der Bildbreite überlappen – dann erzeugt das überarbeitete Photomerge Stitching-Ergebnisse, die sich vor denen spezialisierter Panorama-Software nicht verstecken müssen. Die Belichtung sollte manuell eingestellt und über die Abfolge der Aufnahmen nicht mehr verändert werden.

1 Panoramen mit Photomerge

Das stark verbesserte Photomerge ist nun eine wirklich brauchbare Stitching-Lösung und setzt sogar mehrzeilige Bilder zusammen. Nach dem automatischen Ablauf des Stitching kann man das erzeugte Panorama weiterbearbeiten, wenn nötig. Photomerge legt dazu auch Ebenenmasken an.

Schritt 1 Für die Verarbeitung in Photomerge müssen erst einmal die Bilder bereitstehen. Entweder sind sie in Photoshop bereits geöffnet oder man wählt sie über den Durchsuchen-Dialog von Photomerge aus. Der dritte und bequemste Weg geht über Bridge. Hier wählt man die Bilder an und ruft anschließend aus dem Menü „Werkzeuge > Photoshop“ die Photomerge-Funktion auf. Sind die Bilder wie hier im Beispiel noch nicht gedreht, übernimmt Photomerge diese Aufgabe auch. Wer die Bilder direkt aus Photoshop zum Panorama zusammenführen will, wählt Photomerge aus dem Untermenü „Datei > Automatisieren“.

Schritt 2 Nun zeigt sich der Photomerge-Dialog und präsentiert links die verschiedenen Panorama-Stitching-Methoden. Für normale Panoramen, also eine Bildfolge von links nach rechts, bieten sich die Funktionen „Auto“ oder „Zylindrisch“ an. „Perspektivisch“ verzerrt das Ergebnis bei normalen Einzelaufnahmen zu sehr. Die weiteren Methoden sind „Nur repositionieren“ und „Interaktives Layout“. Bei „Nur repositionieren“ erzeugt Photomerge zwar Ebenenmasken, verzerrt allerdings nicht die Einzelbilder zur Anpassung. In der Regel sind dabei Übergänge sichtbar. Nur die letzte Option „Interaktives Layout“ öffnet einen weiteren Dialog. Alle anderen Optionen erledigen ihre Arbeit bis zum Endergebnis vollautomatisch. Wichtig: Nahtlose Übergänge erzeugt Photomerge nur, wenn die Option „Füllbilder ergänzen“ aktiviert ist.

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