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Photoshop am Mac beschleunigen

11.09.2007 | 12:12 Uhr |

Wer professionell mit dem Mac arbeitet, benötigt so viel Rechnerpower, wie er kriegen kann. Photoshop war dabei schon immer eine treibende Kraft für Apples Hardwareverkäufe. Als eine der wichtigsten Programme für den Mac hat es mit jeder neuen Programmversion auch den Wunsch nach schnellerer Hardware geweckt. Wir testen, wie weit man Photoshop mit einem voll aufgerüsteten Dual-Quad-Core-Mac beschleunigt und welche Tuning-Maßnahmen Photoshop auf allen Macs noch mehr zum Rennen bringen.

Es ist wie das Rennen von Hase und Igel. Kaum hat die Hardware-Industrie Geschwindigkeitszuwächse erzielt, schon kommt eine neue Photoshop-Version, die die Messlatte noch einmal höher hängt. Diesmal wartet Photoshop beispielsweise mit Smart Filtern auf. Das ist einerseits sinnvoll für ein nicht destruktives Editieren in Photoshop, aber auch sehr resourcenfordernd. Von einem flüssigen Einsatz der Smart Filter sind die meisten Mac-Rechnerkonfigurationen noch weit entfernt. Dabei hat sich gerade mit dem Umstieg auf Intel-Prozessoren schon viel getan, neuere Macs sind nun grundsätzlich Multiprozessormaschinen.

Bis zum Anschlag

Testrechner: Der ultimative Photoshop-Mac: acht 3,0-GHz-Intel- Xeon-Prozessoren, 16 GB RAM und ein schnelles internes RAID0 mit Western Digital Raptor Festplatten.
Vergrößern Testrechner: Der ultimative Photoshop-Mac: acht 3,0-GHz-Intel- Xeon-Prozessoren, 16 GB RAM und ein schnelles internes RAID0 mit Western Digital Raptor Festplatten.

Wir wollen wissen, wie schnell Photoshop auf einem optimal ausgerüsteten Mac Pro Dual Quad Core ist. Acht Prozessoren bei 3 GHz Taktrate wollen dann von Photoshop mit Rechenaufgaben gefüttert werden. Wir statten den Mac mit dem momentan Machbaren an Arbeitsspeicher aus: 16 Gigabyte von Kingston Technology füllen die RAM-Steckplätze. Photoshop kann man direkt zwar nur bis drei Gigabyte RAM zuweisen, aber das Programm versteht es auch weiteren Arbeitsspeicher zu nutzen. Die internen Festplatten-Bays befüllen wir mit drei schnellen Western Digital Raptor Festplatten sowie einer 1-Terabyte-Platte von Hitachi als Backup. Unter den Grafikkarten-Optionen wählen wir die ATI X1900XT mit 512 MB GDDR3 SDRAM und zwei Dual-Link-DVI-Anschlüsse für unsere Monitore, einem 30-Zoll-Cinema-Display und einem Wacom Cintiq 21 UX, welches gleichzeitig ein Grafiktablett mit dem vollen Funktionsumfang der Intuos-3-Serie ist. Um den Preis dieser Traumkonfiguration nicht zu verschweigen: Mit knapp unter 16 000 Euro inklusive Software (mit Mehrwertsteuer) ist man dabei.

Neben dieser High-End-Konfiguration betrachten wir zum Vergleich auch die Photoshop-Performance auf einem iMac Dual Core 2,16 MHz und einem Mac Pro Quad Core (vier Prozessoren und ebenfalls mit der ATI X1900XT ausgestattet). Als Arbeitsvolumen dienen uns jeweils ein RAID0-Verbund aus zwei Festplatten. Auf allen Rechnern setzen wir Photoshop CS3 Extended ein. Die Bildbearbeitung muss unter anderem die Bearbeitung eines Megaformat-Bilds in der Ausgabegröße von 25,6 mal 25,6 Meter (das sind etwa 10 500 A4-Seiten) bewältigen, dazu testen wir Photoshop-CS3-spezifische Funktionen und automatisierte Aufgaben.

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