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Pictbridge macht frei

30.10.2003 | 11:04 Uhr |

Digitalfotografen brauchen nicht unbedingt einen Computer mehr, um ihre Werke zu Papier zu bringen. Dank einer neuen Technologie lassen sich Produkte verschiedener Hersteller mischen.

Bislang hat jeder Hersteller sein eigenes Süppchen gekocht, wenn es darum ging, Bilder einer Kamera direkt auf einen Drucker auszugeben. Der große Nachteil dabei ist, dass Kamera und Drucker aus dem gleichen Hause kommen müssen. Wer bei verschiedenen Produzenten einkaufen und trotzdem den Vorteil der direkten Druckausgabe nutzen möchte, dem kommt der neue Standard Pictbridge gerade recht.

Erst seit Anfang Februar 2003 gibt es den Pictbridge-Standard offiziell. Verabschiedet hat ihn die Camera & Imaging Assocoation (CIPA), Pictbridge heißt eigentlich CIPA DC-001-2003. Indes hat CIPA den Standard nur übernommen, in dieser Form gibt es ihn bereits seit Dezember 2002. Entwickelt haben ihn die Firmen Canon, Fuji, Hewlett-Packard, Olympus, Epson und Sony. Unter der Internet-Adresse www.cipa.jp/pictbridge bekommt man weitere Informationen und eine Liste der Hersteller, die bereits Pictbridge-kompatible Gerät anbieten.

Die Pioniere

Bisher beherrschen nur neuere Tintenstrahler von Canon Pictbridge. Da aber Epson und Hewlett-Packard diesen Standard mit entwickelt haben, werden auch diese Firmen nicht lange mit entsprechenden Druckern auf sich warten lassen. Bei Digitalkameras hat man schon jetzt eine gute Auswahl. Neben Kameras von Canon, Ricoh, Pentax und Sony unterstützen bereits Geräte von Minolta, Samsung und Sanyo diesen Standard. Auch neue digitale Camcorder von Canon und Sony beherrschen bereits Pictbridge.

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