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Pipe: Bis 1 GB per Facebook-App freigeben

05.06.2013 | 16:14 Uhr |

Dropbox, Apple, Google, Microsoft und zuletzt auch Flickr - alle diese Anbieter statten ihre Nutzer mit einem kostenlosen Speicher aus. Jetzt kommt mit Pipe ein neuer Dienst dazu.

Der Nachteil hier - bei jedem Anbieter muss der Nutzer einen eigenen Account anlegen, sei es über seine Apple-ID oder ein Gmail-Konto. Der Anbieter Pipe geht einen alternativen Weg . Der Dienst ist komplett in Facebook integriert, sprich, der Nutzer muss sich nirgendwo anders anmelden, allerdings der App den Zugriff auf sein Konto freigeben. Und dies ist mit Risiken verbunden, wie wir in der aktuellen Ausgabe der Macwelt beweisen. Nach der Anmeldung schaltet sich eine Oberfläche frei, die an das Spiel "Super Mario Bros." angelehnt ist. Hier kann man die Freunde auswählen, die die Datei bekommen sollen.

Pipe gibt dem Empfänger 30 Sekunden Zeit, einen Download zu starten. Sind sie verstrichen, landet die Datei in einem sogenannten "Locker", dort kann sich der Facebook-Freund die Datei später abholen. Allerdings gilt hier eine eigene Größen-Begrenzung - es lassen sich nur maximal 100 Megabyte große Dateien in den Online-Safe laden.

Die Macher von Pipe erklären auch die Funktionsweise der neuen App: Facebook stellt der Firma die Infrastruktur zur Verfügung, hat aber die keinen direkten Zugriff auf die Daten. Der Datentransfer funktioniert über eine Peer-To-Peer-Verbindung. Sind beide Nutzer, der Absender und der Empfänger online, wird die Datei direkt vom Rechner zu Rechner übertragen, ohne einen Umweg über den Server. Wermutstropfen sind großzügigen Berechtigungen, die die Pipe-App für ein Facebook-Konto verlangt, beispielsweise den Zugriff auf die Freundesliste und den Chat.

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