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Piper Jaffray: Apple könnte bis zu 10 Millionen Smartwatches verkaufen

08.10.2013 | 07:13 Uhr |

Gene Munster, bei der Investmentbank Piper Jaffray für Apple zuständig, versucht erneut, "das nächste große Ding" herbeizureden.

Sony hat eine . Samsung mittlerweile auch . Google arbeitet daran . Apple hat ein paar Patente und Markenrechte, doch glaubt der Analyst Gene Munster von Piper Jaffray fest daran, nur Apple werde mit dem Konzept intelligente Armbanduhr Erfolg haben und im ersten Jahr fünf bis zehn Millionen iWatches verkaufen können. Dies habe eine Umfrage seines Teams unter 800 Verbrauchern in den USA ergeben, die über Interesse an einer rund 350 US-Dollar teuren, an das iPhone gekoppelten Uhr Auskunft geben sollten.

Nur 12 Prozent sagten "Ja" und Munster rechnet die Rate auf zwei bis vier Prozent aller iPhone-Besitzer weltweit herunter - aus der schieren Größe der installierten Basis ergibt sich aber die eindrucksvolle Zahl von fünf bis zehn Millionen iWatches, die Apple im Jahr 2014 verkaufen könnte. Treffe Apple mit 7,5 Millionen verkauften iWatches die Mitte der Prognose, bedeute dies einen Mehrumsatz von 2,6 Milliarden US-Dollar und bei einer auf 30 Prozent geschätzten Marge einen zusätzlichen Gewinn von 790 Millionen US-Dollar.

Muss nur noch Apple mitspielen und demnächst die Weltpresse unter dem Motto "It's about time" zu einem Special Event einladen. Wir erinnern uns aber: Gene Munster ist der Analyst, der zuletzt jedes Jahr im November steif und fest behauptete, Apple werde "gewiss im nächsten Jahr" einen eigenen Fernsehapparat herausbringen . Wir sind gespannt auf seine nächste November-Prognose.

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