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Piqua soll VoIP-Qualität verbessern

16.01.2006 | 12:18 Uhr |

Texas Instruments hat eine Software zur Optimierung von VoIP-Telefonaten entwickelt.

Glaubt man US-Umfragen, so loben zwar die meisten User den günstigen Preis von IP-Telefonaten. Dafür klagen sie aber über die schlechte Sprachqualität von VoIP, die in ihren Augen selbst von Handys übertroffen wird. Dieses Problem will Texas Instruments nun mit der Software "Piqua" angehen.

Bei Piqua handelt es sich um ein Management-Tool, das Netzadministratoren in die Lage versetzen soll, VoIP-relevante Parameter wie Jitter, Verzögerung oder Echo nicht nur zu messen, sondern auch zu optimieren. Einen Teil der Aufgaben übernimmt die Software dabei laut Texas Instruments automatisch. Zur Realisierung von Piqua setzt der Chiphersteller sowohl auf standardisierte Management-Protokolle als auch auf proprietäre Verfahren, die nur funktionieren, wenn im Netzequipment DSPs (Digital Signaling Processors) von Texas Instruments verbaut sind. Das Einsatzpotenzial seines Management-Tools sieht der Hersteller nicht nur im VoIP-Umfeld, sondern in allen IP-Multimedia-Umgebungen - also etwa auch bei IPTV. (hi)

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