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Apples Austauschpolitik bei defekten Display-Pixeln

04.11.2010 | 10:30 Uhr |

Ein Servicedokument ist an die Öffentlichkeit gelangt und verrät, bei wie vielen Pixelfehlern Apple einen Grund für eine Reparatur sieht. Beim iPhone ist Apple besonders konsequent.

iPhone 4 Display
Vergrößern iPhone 4 Display

Das Blog "Boy Genius Report" hat einen Screenshot der Serviceanweisungen im Falle von defekten Bildpunkten bei Displays erhalten. Dieser verrät, bei welcher Anzahl defekter Pixel Apple einen Reparaturfall sieht. Laut diesem Dokument liegt die Toleranzgrenze beim iPhone und iPod Touch bei null, das heißt, dass jeder dauerhaft leuchtende oder tote Bildpunkt ein Austauschgrund ist.

Beim iPad sind drei defekte Bildpunkte ein Tauschgrund, zwei fallen noch unter die Toleranz. Bei Macbooks zwischen elf und 15 Zoll liegt die Grenze bei sieben tolerierten fehlerhaften Bildpunkten, allerdings aufgeteilt auf tote und dauerhaft leuchtende Pixel. Bildschirme mit 22 Zoll oder mehr dürfen maximal 15 defekte Pixel haben.

Apple schreibt in diesem Servicedokument, dass die Servicekräfte auch bei weniger defekten Pixel als der Grenze das Gerät reparieren lassen können, wenn der Kunde dies wünscht. Die Techniker sollen dem Kunden dabei allerdings erklären, dass das Tauschgerät ebenfalls defekte Pixel oder sogar mehr davon haben könnte. Wenn diese innerhalb der Toleranz liegen, gäbe es dann keinen erneuten Tausch oder Reparatur.

Link: Screenshot der Servicedaten

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